Glutenfreies Brot: Darauf müssen Sie beim Backen achten - séduction Magazin
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Ernährungstipps

Glutenfreies Brot: Darauf müssen Sie beim Backen achten

Von Online Redaktion 10/04/2021
Credit: Unsplash
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Glutenfreies Brot ist in den letzten Jahren zu einem echten Trend geworden. Immer mehr Menschen verzichten aufgrund von Unverträglichkeiten auf Gluten oder wollen sich gesünder ernähren. Vor allem bei Brot gibt es unzählige Alternativen, die richtig gut schmecken und sogar einfacher zuzubereiten sind als herkömmliches Brot.

Was ist Gluten?

Gluten ist ein natürliches Eiweiß. Aufgrund seines Aussehens wird es auch oft als Klebereiweiß bezeichnet. Es ist sowohl in Weizen, aber auch in anderen Getreidesorten, wie Roggen, Dinkel, Gerste oder Hafer enthalten. Grundsätzlich ist Gluten dafür zuständig den Teig zusammenzuhalten und elastisch zu machen. Es verleiht vor allem Brot und Gebäck Biss, sodass es von außen knackig und innen luftig ist.

Die Unverträglichkeit

Immer mehr Produkte werben damit glutenfrei zu sein und so auch für Menschen mit Unverträglichkeiten geeignet zu sein. Das Problem mit Gluten ist, dass viele Menschen es in gewisser Form und Menge nicht vertragen, da der Körper aufgrund von einem geschwächten Immunsystem oder Infektionen das Gluten nicht verdauen kann und mit Krankheitssymptomen reagiert. Meist sind es Bauchschmerzen oder Übelkeit, aber auch Kopfschmerzen und ein allgemeines Schlappheitsgefühl können Symptome sein. Unverträglichkeiten können generell durch eine zu einseitige Ernährung temporär auftreten oder auch vererbbar sein. Man unterscheidet zwischen der Zöliakie, der sogenannten Glutenunverträglichkeit, der Glutenempfindlichkeit und der Weizensensitivität. Zöliakie ist dabei die schwerste Form: Der Körper erleidet eine Autoimmunreaktion und produziert zu viele Antikörper, die dem Darm schaden. 

Zutaten für ein gelungenes Brotrezept

Da ein glutenfreies Brot weder aus Hefe noch aus einem Sauerteig besteht, werden einige Zutaten abgewandelt, damit das Brot trotzdem luftig und bissfest wird. Backpulver, Natron und Apfelessig sorgen dafür, dass das Brot auch ohne Hefe aufgeht. Glutenhaltiges Mehl wird durch verschiedene Sorten ersetzt: Reismehl, Hafermehl, Buchweizenmehl, Teffmehl, Kichererbsenmehl und andere Saaten und Samen sind ideal und sorgen für eine richtig nährstoffreiche Mischung. Ein absoluter Muss bei glutenfreiem Brot sind Flohsamenschalen. Diese quellen besonders gut auf und haben eine tolle Bindefähigkeit, wodurch der Teig zusammengehalten wird. Sie fördern zudem die Gesundheit der Darmflora. 

Besonders wichtig: Verzichten Sie nicht aus einem Trend heraus auf Gluten, da Gluten gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzt. Sollten Sie nach dem Essen von glutenhaltigen Lebensmitteln Beschwerden empfinden, gilt es diese unbedingt mit einem Arzt abzuklären, um die oben genannten Unverträglichkeiten zu prüfen.

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