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ERNÄHRUNG & FITNESS

So beeinflussen Gene Ihr Training

Von Online Redaktion 23/07/2021
Credit: Unsplash
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Sport kennt keine Gerechtigkeit. Während der einer rasend schnell abnimmt und massig Muskelvolumen aufbauen kann, quält sich der andere für jedes noch so klitzekleine Kilo. Aber hat sportliche Veranlagung wirklich etwas mit Leistung und sichtbarem Erfolg zu tun? Wir verraten Ihnen, welche Rolle Ihre Gene beim Workout spielen.  

Unsere DNA ist einzigartig und macht uns zu dem Menschen, der wir sind. Sie bestimmt körperliche Merkmale wie Haarfarbe, Größe und Gewicht und definiert maßgeblich unser Äußeres. Dieser erhebliche Einfluss auf den Körper legt die Vermutung nahe, dass die genetische Veranlagung nicht nur das Aussehen, sondern auch unsere sportlichen Leistungen beeinflussen kann. Denn neben Motivation und Durchhaltevermögen spielen auch unsere körperlichen Gegebenheiten eine entscheidende Rolle beim Workout, oder?  

Auf diese Bausteine kommt es an 

Genauer gesagt sind gerade mal zwei kleine Gene im Körper für unsere Sporterfolge mitverantwortlich. Zum einen das Gen ATCN 3, das man auch als Geschwindigkeitsgen bezeichnet. Es sorgt dafür, dass der Körper ein spezielles Strukturprotein ausbilden kann. Dieses steigert effektiv unsere Leistungsfähigkeit bei Übungen, die eine hohe Explosivität in einem kurzen Zeitintervall fordern, wie zum Beispiel im Sprint- und Kraftsportbereich. Weiterhin haben Forscher herausgefunden, dass auch das Ausdauergen ACE dazu im Stande ist die körperlichen Leistungen zu prägen, indem es die Blutzirkulation und die Elektrolytbalance in den Muskeln beeinflusst. Beide Gene existieren in zwei unterschiedlichen Ausprägungen und können somit den sportlichen Erfolg entweder begünstigen oder unsere Leistungen merklich ausbremsen.  

Gene sind nicht alles 

Wenn Sie also schon einmal das Gefühl hatten, dass der Trainings-Buddy mit identischem Workout dem athletischen Erscheinungsbild schneller näherkommt als Sie, dann könnte es tatsächlich an Ihren Genen liegen. Trotz dieser Erkenntnisse sollte man seinen hart erarbeiteten Trainingsplan nicht gleich wieder verwerfen. Denn selbstverständlich sind Gene nicht gleich alles, sie bilden lediglich eine gute Ausgangsposition. Neben der körperlichen Veranlagung bestimmen nämlich auch Faktoren wie Ernährung und regelmäßige Ruhephasen den sportlichen Erfolg mit. Versuchen Sie sich realistische Ziele zu setzen und Ihr Workout mit ausgewogenen Fitness Foods und Rest Days zu unterstützen. Dann können Sie auch ganz ohne den Segen Ihrer Gene sportlich durchstarten.  

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