Auf der Paris Fashion Week für Menswear zeigt Dior Homme unter Jonathan Anderson eine Kollektion, die überrascht.
Jonathan Anderson präsentierte für Dior Homme eine Kollektion, die den traditionellen Chic des Hauses neu interpretiert. Klassische Schneiderkunst bleibt erkennbar, wirkt aber entspannter und moderner. Anzüge und Mäntel sind leicht oversized, weich fallend und bewusst unperfekt gestylt. Die Linie bewegt sich zwischen Alltag und Couture. Sie ist tragbar, aber voller Charakter. Statt Perfektion steht die Persönlichkeit im Fokus. Jede Silhouette wirkt individuell, fast eigenwillig, und feiert das Anderssein. Das Styling unterstreicht diesen eklektischen Anspruch. Ein mutiger Look, der sicher nicht jeden Geschmack trifft.
Zwischen Tradition und Rebellion
Die Kollektion verbindet gedeckte Töne mit mutigen Akzenten. Neben Grau, Braun und Schwarz stehen auffällige Stoffe mit Glitzer, Pailletten und metallischem Schimmer. Traditionelle Materialien wie Tweed und Wolle treffen auf glänzende Oberflächen. Das Ergebnis ist ein spannender Kontrast, der zeigt, wie Couture und Subkultur ineinandergreifen können. Anderson greift den Spirit von Punk und den Charme des Indie Sleaze mit dieser Kollektion auf.

Auch das Hairstyling greift den unkonventionellen Vibe der Show auf. Die Models tragen auffällige Perücken, darunter gelbe Vokuhilas und wilde Kurzhaarschnitte, die den punkigen Ton verstärken.
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