
Bei Dries Van Noten wird Mode für Frühjahr/Sommer 2027 zur persönlichen Bühne. Unter der kreativen Leitung von Julian Klausner dreht sich die neue Kollektion um Glamour und die Freude daran, sich einfach für sich selbst besonders anzuziehen. Inspiriert von der Bildsprache alter Filmplakate und den glamourösen Silhouetten der 1950er- und 1960er-Jahre treffen im Pariser Carreau du Temple Alltagsteile auf opulente Details, intensive Farben und überraschende Kombinationen.
Filmreife Prints
Prints gehören zu den stärksten Elementen der neuen Dries-Van-Noten-Kollektion. Julian Klausner entwickelte dafür imaginäre Filmplakate mit erfundenen Titeln und übertrug deren Motive auf Poloshirts, fließende Kleider und weitere Key-Pieces. Teilweise werden verschiedene Muster und Motive innerhalb eines Looks miteinander kombiniert: ein bewusster Print-Mix, der die Kollektion lebendig und fast collageartig wirken lässt.

Broschen werden zum Glamour-Upgrade
Weniger zurückhaltend geht es bei den Accessoires zu: Broschen rücken in den Mittelpunkt und werden wie kleine Schmuckstücke eingesetzt. Klausner kombiniert sie mit unterschiedlichsten Kleidungsstücken – vom eher lässigen Sweatshirt bis zum eleganteren Look. Damit zeigt die Kollektion, wie ein einzelnes, funkelndes Detail selbst einem unkomplizierten Outfit sofort mehr Glamour verleihen kann. Auch auffällige Handschuhe und übereinander getragener Schmuck verstärken diesen dekorativen Charakter.

Röcke stehen im Mittelpunkt
Ein weiteres klares Signal der Show: Der Rock löst die Hose als zentrales Unterteil ab. Von schmalen Silhouetten über fließende Modelle bis hin zu Paperbag-Waists zeigte Klausner zahlreiche Varianten. Besonders spannend ist das Styling: Röcke werden mit gestreiften Tops, Polos, T-Shirts oder aufwendig verzierten Oberteilen kombiniert. Damit wirken sie weniger ladylike und bekommen eine lässigere, zeitgemäße Note.

Ein neuer Blick auf feminine Eleganz
Mit seiner zweiten Kollektion für das Haus zeigt Julian Klausner, wie vielseitig die charakteristische Dries-Van-Noten-Ästhetik weitergedacht werden kann. Zwischen nostalgischen Prints, fließenden Röcken und funkelnden Broschen entsteht eine Garderobe, die feminin wirkt, ohne an Lässigkeit zu verlieren. Gerade das Zusammenspiel aus Farbe, Bewegung und opulenten Details verleiht der Kollektion ihren unverwechselbaren Charakter.
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