Sarah Burton, neue künstlerische Direktorin von Givenchy, setzt mit ihrer Debütkollektion ein Zeichen für Handwerk und Tradition.
Inspiriert von einem Fund im Herzen des Hauses – historische Schnittmuster aus Hubert de Givenchys erster Kollektion von 1952 – verbindet sie Vergangenheit und Gegenwart. Die in einem versteckten Schrank entdeckten Entwürfe wurden zum Ausgangspunkt für Burtons Hommage an das Atelier als kreativen Kern. „Es geht um Präzision, Proportion und Respekt vor dem Handwerk“, so die Designerin, die damit ihre Philosophie unterstreicht: Mode entsteht nicht am Reißbrett, sondern am lebendigen Körper.
Die Kollektion selbst ist ein Tanz zwischen maskuliner Struktur und weiblicher Silhouette. Sakko-ähnliche Tailoring-Elemente treffen auf geschmeidige, körperbetonte Schnitte, während Materialien wie steife Wollstoffe und fließende Seiden die Dualität betonen.
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