
Mit SYMPOIESIS präsentiert Iris van Herpen bei der Paris Haute Couture Week 2025 eine Kollektion, die Mode, Wissenschaft und Natur auf visionäre Weise verschmelzen lässt.
Mit SYMPOIESIS verschiebt Iris van Herpen bei der Paris Haute Couture Week 2025 erneut die Grenzen des Vorstellbaren. Die Designerin inszeniert Mode als Experimentierfeld, in dem Wissenschaft, Natur und Handwerk zu einer visionären Einheit verschmelzen. Ihre Entwürfe reichen von nahezu schwerelosem Organza bis hin zu Kleidern, in denen lebende Mikroorganismen die Hauptrolle spielen. Diese Kollektion ist nicht bloß eine ästhetische Schau, sondern ein Statement für die Zukunft der Couture: Sie fordert dazu auf, Kleidung nicht nur als Hülle, sondern als Teil eines größeren ökologischen Systems zu begreifen.
SYMPOIESIS
Das spektakulärste Beispiel dafür ist ein Kleid, das von etwa 125 Millionen biolumineszenten Algen bewohnt wird und bei jeder Bewegung in leuchtendem Blau aufblitzt. In enger Zusammenarbeit mit dem Meeresbiologen Chris Bellamy entstand dieser „Living Look“ in einem aufwendigen, wissenschaftlich begleiteten Prozess. Die Algen leben in einem speziellen Nährgel, werden von einer atmungsaktiven Membran geschützt und müssen wie ein lebendes Wesen gepflegt werden. Van Herpen gelingt es damit, Haute Couture als lebendiges System zu inszenieren – und ein eindrucksvolles Plädoyer für die Symbiose von Mensch und Natur auf den Laufsteg zu bringen.
Iris van Herpen zeigt in ihrer Kollektion SYMPOIESIS eine beeindruckende Bandbreite weiterer Entwürfe, die das Zusammenspiel von Natur, Wissenschaft und Handwerk auf unterschiedlichste Weise interpretieren. Charakteristisch für die Kollektion sind fließende, organische Silhouetten, die an Meereslebewesen oder mikroskopische Strukturen erinnern, sowie der Einsatz innovativer Materialien wie ultraleichtes Organza. Viele der Looks wirken fast schwerelos und spielen mit Transparenz, Licht und Bewegung, wodurch sie eine beinahe surreale Präsenz auf dem Laufsteg entfalten.
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