Die London Fashion Week 2025 präsentierte eine klare Vision für die Zukunft der Mode: drei zentrale Trends, die Ästhetik, Innovation und gesellschaftliche Verantwortung verbinden. Im Fokus stehen modernisierte Klassiker bei Jacken und Mänteln, feminine Silhouetten mit rebellischem Twist bei Röcken sowie künstlerisch-nachhaltige Designs bei Kleidern.
Modernisierte Heritage-Outerwear
Klassische Mäntel und Jacken werden mit nachhaltigen Materialien und technologischen Details neu interpretiert. Im Trend liegen erdige Farben, recycelte Stoffe und funktionale Elemente wie pelzgefütterte Kapuzen oder integrierte Heizsysteme.
Beispiel: Burberry setzt auf Trenchcoats aus upgecyceltem Regenschirm-Material und kombiniert britische Tradition mit innovativen Features.
Künstlerisch-nachhaltige Kleider
Kleider werden zu tragbaren Kunstwerken, die Kooperationen mit Künstler:innen und ökologische Materialien wie kompostierbare Seide oder Algenfolien in den Fokus rücken. Historische Schnitte erhalten durch digitale Prints oder magnetische Details ein futuristisches Update.
Beispiel: Erdem verschmilzt mit Kaye Donachie impressionistische Malerei und nachhaltige Couture in fließenden Abendroben.
Subversive Femininität bei Röcken
Zarte Stoffe wie Tüll oder Spitze treffen auf rebellische Akzente wie Lederpanzerungen, metallische Applikationen oder dekonstruierte Schnitte. Der Kontrast zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke dominiert.
Beispiel: Simone Rocha verbindet voluminöse Tüllröcke mit S&M-inspirierten Gürteln und 3D-Blumen aus recyceltem Plastik.
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