
Wir zeigen die wichtigsten Trends der New York Bridal Fashion Week für Spring/Summer 2027. Die Kollektionen drehen sich dieses Mal vor allem um klare Silhouetten, gezieltes Volumen und eine reduzierte Romantik.
Sculptural Silhouettes
Auffällig ist der starke Fokus auf die Form. Die Kleider wirken weniger luftig und fließend, sondern eher wie aufgebaut, mit klaren Linien und einer deutlich betonten Taille. Insgesamt entsteht so ein strukturierteres, etwas strengeres Bild. Bei Ines Di Santo zeigt sich das besonders deutlich: klassische Silhouetten, die in dieser Saison präziser und klarer ausgearbeitet sind. Es wirkt wie eine frische Version bekannter Formen, nicht wie eine bloße Wiederholung.
Statement Volumen
Volumen ist weiterhin ein Thema, wird in dieser Saison jedoch gezielter eingesetzt. Statt überall aufgebauscht oder übertrieben taucht es punktuell auf, etwa in großen Röcken, Capes oder einzelnen Elementen, die bewusste Akzente setzen. Dadurch wirkt der Look insgesamt ruhiger. Bei Viktor & Rolf Mariage wird dieses Spiel mit Volumen zum zentralen Stilmittel. Hier wirkt es eher wie eine Skulptur als wie pure Dekoration.
Romantik im Hintergrund
Romantik verschwindet nicht, sie rückt aber etwas in den Hintergrund. Spitze, Stickereien und florale Details sind weiterhin da, wirken aber weniger verspielt und insgesamt zurückhaltender. Oft sind es feine Details, die sich erst beim genaueren Hinsehen zeigen. Bei Elie Saab zeigt sich das besonders gut: die Romantik wirkt konzentriert auf wenige Stellen, bleibt aber klar spürbar. Dadurch entsteht eine ruhigere, etwas erwachsenere Form dieser Ästhetik, die den Look unterstreicht, ohne ihn zu dominieren.
Vintage References
Korsetts, Handschuhe und Schleier tauchen wieder auf, jedoch ohne nostalgische Inszenierung. Sie wirken eher wie gezielte Zitate, die den Looks Tiefe geben, ohne sie zu dominieren. So entsteht eine Verbindung zur klassischen Bridal-Ästhetik, die insgesamt modern und reduziert bleibt.
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