
Die New York Fashion Week brachte frische Impulse und aufregende Kontraste auf die Laufstege. Das waren die Highlights.
Alexander Wang feiert starkes Comeback
Alexander Wang setzte mit einem starken Comeback Akzente: Anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums kehrte er zurück und präsentierte die legendäre „Wang Girl“ neu – reifer und kraftvoller als je zuvor. Statt eines reinen Party-Images rückten diesmal starke Frauen in den Fokus, inspiriert von Persönlichkeiten wie Martha Stewart und dem Einfluss seiner Mutter. Die Kollektion überzeugte mit ultrakurzen Shirtdresses, grauem Tailoring mit auffälligen Schlitzen und wandelbaren Stücken wie einem Kunstpelz, der sich in ein Kleid verwandelte. Obwohl Leder und Nieten vertreten waren, wurde Weiblichkeit von Wang modern, scharf und spielerisch neu definiert. Damit führte er seine bekannte „No-Pants“-Ästhetik in eine zeitgemäße Richtung und startete sein Rebranding.
Spiel mit Illusion: Altuzarras verspielte Frühlingskollektion
Joseph Altuzarra zeigte eine verspielte Frühlingskollektion voller Romantik und moderner Details. Inspiriert von einem flüchtigen Blick, der beim zweiten Hinsehen Überraschungen offenbart, zog sich dieses Thema wie ein roter Faden durch die ganze Kollektion. Kleider, die aus der Ferne wie zarte Prints wirken, sind mit 3D-Blüten bestickt. Spitze verwandelte sich in schwungvolle Fransen. Ungewöhnliche Muster verliehen den Looks eine surreale Note. Dazu kamen leichte Lederjacken und fließende Drapierungen, eine gelungene Mischung aus Romantik und Experimentierfreude.
Anna Sui feiert Bohemian-Chic
Anna Sui interpretierte Bohemian-Chic neu und präsentierte ihre Kollektion im legendären Chelsea Hotel in New York. Die Looks waren feminin und verspielt, geprägt von süßen Pinafore-Kleidern, weißen Spitzenhosen, Rüschen-Slips und bedruckten Mesh-Cardigans. Ergänzt wurde das Ganze durch lässige Jeans mit Nieten. Der Stil verband Nostalgie mit kreativer Leichtigkeit einem Mix aus Freiheit und Vintage-Charme.
Zwischen Miami-Flair und Retro-Chic: Todd Snyder
Todd Snyder griff mit seiner Frühjahrs-Kollektion 2026 den Stil der 1950er Jahre in Havanna auf und kombinierte ihn mit den lässigen Vibes der 1980er aus Miami. Entspannte Schnitte wie suedebesetzte Leinenjacken, locker geschnittene Anzüge und hochgeschnittene Hosen wurden durch weiche Loafers und Fischersandalen ergänzt. Muster wie Flamencopunkte und Vintage-Streifen setzten dezente Retro-Akzente. Breite Krawatten und leichte Stoffe sorgten für einen eleganten Kontrast.
Klare Formen und moderner Komfort: COS bei der New York Fashion Week
COS überzeugte mit klaren Formen und hohem Tragekomfort. Die Kollektion verband dunkle und neutrale Farben mit Materialien wie Leder, Shearling und transparenten Stoffen. Die Schnitte variierten von feminin bis Oversize und waren perfekt für Alltag und Abend geeignet. Dezente Jacken und leichte Schals runden die Looks ab, ergänzt durch praktische und moderne Schuhe.
Minimalismus mit Persönlichkeit: Calvin Klein SS26
Die Calvin Klein Spring 2026 Kollektion richtet sich ganz auf den urbanen Alltag aus. Inspiriert von den Charakteren New Yorks setzte sie auf praktische Basics wie Trenchcoats, Jeansjacken und Blazer. Feine Details wie Spitze, Fransen und ein besonderer Tweed mit Markenlogo verleihen den Looks Charakter. So entstehen Styles, die vom Morgen bis zum Abend getragen werden können.
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