Tag 1 der Pariser Haute Couture Week Spring/Summer 2026 begann mit einer eindrucksvollen Mischung aus Kunst, Gefühl und konzeptioneller Stärke. Das waren die Highlights.
Rahul Mishra Spring/Summer 2026 Haute Couture
Spring/Summer 2026 Haute Couture zeigt Rahul Mishra mit Alchemy | Panchbuta eine Kollektion, die von den fünf Elementen, Raum, Erde, Wasser, Feuer und Luft, inspiriert ist. Die Kollektion bewegt sich zwischen Tragbarkeit und reiner Kunst, zwischen Kontrolle und Inszenierung. Manche Stücke wirken schlicht und elegant, andere ganz bewusst theatralisch. Fast wie aus einer anderen Welt. Es gibt figurbetonte Looks, die aussehen, als wären sie für eine Bühne gedacht. Man kann sich leicht vorstellen, wie Lady Gaga oder Beyoncé darin performen würden. Einige Entwürfe erinnern an „The Hunger Games“. Die Kollektion spielt mit Gegensätzen: Teilen, die an Performance erinnern, und Looks, die sich zurückhalten. Manche davon sind „tragbar“, andere verwandeln die Person, die sie trägt, in ein visuelles Ereignis.
Georges Hobeika Spring/Summer 2026 Haute Couture
Die neue Couture-Kollektion von Georges Hobeika heißt L’Amour und dreht sich um das Thema Liebe. Die Präsentation wirkt ernst, ruhig, fast wie eine Zeremonie. Die Kleider sind aufwendig gearbeitet, mit feinen Stickereien und hellen Farben. Sie sollen zeigen, dass Liebe etwas Echtes und Verletzliches ist – aber zugleich bleibt alles sehr kontrolliert und perfekt inszeniert. Vielleicht ist das der Punkt: Hobeika zeigt uns, wie Emotion aussieht, wenn sie durch Mode übersetzt wird.
Schiaparelli Spring/Summer 2026 Haute Couture
Bei Schiaparelli geht es diesmal nicht um Mode, die einfach nur schön sein will, sondern um Mode, die eine Reaktion hervorruft. In der Spring/Summer 2026 Haute Couture-Kollektion The Agony and the Ecstasy übersetzt Daniel Roseberry Emotionen in präzise Schnitte und kunstvolle Details. Die Entwürfe zeigen strukturierte Jacken, mehrlagige Tüllröcke, glänzende Federn und feine Spitze. Farben und Formen sind ausdrucksstark, aber ausgewogen. Roseberry verbindet technisches Können mit einem emotionalen Ansatz.
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