Streifen-Trend 2026: Diese Prints trägt man im Sommer - séduction Magazin Germany
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Streifen-Trend 2026: Diese Prints trägt man im Sommer

Von Monroe Rei Vogel 16/06/2026
Ein Model auf dem Laufsteg für Zimmermann. Sie trägt ein langes Kleid mit waage- und senkrechten Streifen in den Farben dunkelgrün/dunkelblau und einem hellen Korallton.
Credit: Spotlight Launchmetrics
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Nachdem Polka Dots im Frühjahr überall zu sehen waren, werden Streifen im Sommer 2026 zum Print der Saison. Ob auf Hemden, Kleidern oder Strick: Das Muster taucht derzeit in zahlreichen Kollektionen auf.

Dass Streifen gerade im Sommer beliebt sind, hat historische Gründe. Viele klassische Varianten stammen aus der Marinemode und wurden später von Freizeit- und Resortwear übernommen. Bis heute wirken Streifen deshalb sommerlicher als viele andere Prints. Für den Sommer 2026 zeigen die Designer jedoch deutlich mehr als nur das klassische Breton-Shirt.

Stripes: Diese Varianten sollte man kennen

Streifen sind dabei nicht gleich Streifen. Pinstripes sind sehr feine Linien, die man vor allem von Anzügen kennt. Candy Stripes sind meist gleichmäßige, farbige Streifen auf hellem Grund und tauchen häufig bei Hemden, Pyjamas oder Sommerkleidern auf. Sailor Stripes, auch Marinière-Streifen genannt, sind die klassischen blau-weißen Querstreifen, die man von Matrosenshirts und Breton-Shirts kennt.

Versace SS26: Gestreifte Hosen

Bei Versace wurden gestreifte Hosen für Spring/Summer 2026 zum Key Piece. Zu sehen waren vor allem sogenannte Cabana Stripes: breitere Längsstreifen, die an Strandliegen, Sonnenschirme oder Markisen erinnern. Eine Zip-Jacke mit diagonal verlaufenden Streifen zeigte außerdem, dass der Print nicht streng horizontal oder vertikal eingesetzt werden muss.

Loewe SS26: Längsstreifen, Querstreifen und Color Blocking

Model auf dem Loewe Spring/Summer 2026 Runway in einem bodenlangen Kleid mit mehrfarbigen vertikalen Streifen und übergroßer Sonnenbrille.
Credit: Spotlight Launchmetrics
Model auf dem Loewe Spring/Summer 2026 Runway in einem gestreiften Polo-Top mit passendem Minirock und mehrfarbigen horizontalen Streifen.
Credit: Spotlight Launchmetrics

Bei Loewe wurde der Streifen-Trend grafischer. Ein bodenlanges Kleid setzte auf mehrfarbige Längsstreifen in unterschiedlichen Breiten, die fast wie Color Blocking wirkten. Ein Polo-Set mit Minirock brachte den Print dagegen als mehrfarbige Querstreifen in eine sportlichere Form.

Model auf dem Loewe Spring/Summer 2026 Runway mit blau-weiß gestreiften Hemdenlagen, Oversize-Jacke, gelbem Hut und blauer Tasche.

Loewe griff den Streifen-Trend auch über Hemden-Layering auf. Statt das gestreifte Hemd als einzelnes Basic zu zeigen, wurden mehrere blau-weiße Lagen übereinander getragen. Durch den hochgestellten Kragen, die unterschiedlichen Streifenbreiten und die weite Jacke wurde das Popeline-Hemd zum Eyecatcher.

Auch abseits der Runways taucht das Layering gestreifter Hemden derzeit immer häufiger auf. Dua Lipa trägt für Polo Ralph Lauren mehrere gestreifte Popeline-Hemden übereinander: ein grünes Hemd mit schmalen weißen, blauen und gelben Linien über einem weißen Modell mit feinen Streifen in Blau und Rosé. 

Streifen kombinieren: Worauf es beim Styling ankommt

Bei Streifen spielt auch die eigene Proportion eine Rolle. Vertikale Streifen können optisch strecken und werden deshalb häufig für Hosen, lange Kleider oder Hemden eingesetzt. Querstreifen fallen dagegen schneller ins Auge und ziehen die Aufmerksamkeit stärker auf die Stelle, an der sie getragen werden. Wer bestimmte Bereiche weniger betonen möchte, bleibt deshalb besser bei feineren Streifen, geringeren Kontrasten oder dunkleren Farbtönen. Diagonal gesetzte Streifen können außerdem helfen, die Linienführung etwas aufzubrechen, weil der Blick nicht nur gerade von oben nach unten oder von links nach rechts läuft. Grundsätzlich gilt: Je breiter die Streifen und je stärker die Farbkontraste, desto mehr rückt der Print in den Mittelpunkt des Looks.

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