Haider Ackermanns Debüt für Tom Ford bei der FW25 Paris Fashion Week hat die Marke wieder auf Midnight-Glamour und präzise Eleganz ausgerichtet. Obwohl Tom Ford selbst nicht mehr aktiv ist, war sein Erbe in jeder Naht der Kollektion spürbar.
Nach dem abrupten Abgang von Peter Hawkings übernahm Ackermann im September 2024 die kreative Leitung. Der Designer, bekannt für seine Zusammenarbeit mit Jean Paul Gaultier und seinen unverwechselbaren Stil, schien die perfekte Wahl zu sein, um die Marke in eine neue Ära zu führen – ohne ihre DNA zu verlieren.
Langsam, aber eindrucksvoll
Die Models bewegten sich bewusst langsam über den Laufsteg – ein Kontrast zum typischen Ready-to-Wear-Tempo. Die Kollektion war ein Fest der Evening Wear: One-Shoulder-Kleider mit hohen Schlitzen, lässig übergeworfene Tuxedo-Jackets und Satinroben kombiniert mit zerknitterten Morgenzeitungen – ein subtiler Verweis auf durchfeierte Nächte. Farblich setzte Ackermann auf starke Kontraste: Neon-Grün traf auf Blush-Pink, Kobaltblau verschmolz mit Silber.
Kein Faux-Fur, dafür edgy Details
Ackermann verzichtete komplett auf den aktuellen „Fuzzy“-Trend. Stattdessen dominierten Leder-Bikerjacken, Krokodil-Optik-Tops und fließende Roben mit Fransen.
Auch interessant: Dries Van Noten FW25 – Sinnliches Manifest






















































