
Das niederländische Designer-Duo Viktor & Rolf verwandelte die Pariser Haute Couture Woche in ein visuelles Experiment voller Ironie und Theatralik. Ihr Ansatz: Mode als Spiegel, als Frage nach Identität und Differenz.
Im Zentrum der Show standen 15 Paare identischer schwarzer Kleider. Die Silhouetten: streng, fast historisch, inspiriert von den Roben des 19. Jahrhunderts. Falten, Tüll, Crinoline – Schicht um Schicht bauten die Designer eine Aura von Ernsthaftigkeit auf.
Der Twist: Wenn Federn fliegen lernen
Doch dann der Bruch: Ein Kleid jedes Paares wurde mit künstlichen Federn dramatisch „aufgeblasen“. Plötzlich verwandelte sich Strenge in Opulenz, Disziplin in Freiheit. Die Federn, Sinnbild für Haute Couture und Symbol des Aufbruchs, machten sichtbar, wie ein und dasselbe Objekt gleichzeitig gleich und anders erscheinen kann.
Krönender Abschluss: Kopfstücke als Statement
Die Looks wurden vollendet durch spektakuläre Feder-Kopfschmuckstücke. Mal als einzelne Feder, mal als Krone oder Hut. Jedes Stück ein Unikat, entworfen vom britischen Modisten Stephen Jones.
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