
Ein Pony kann eine Frisur ziemlich schnell verändern, ohne dass man direkt einen komplett neuen Schnitt braucht. Nur funktioniert nicht jede Variante in jedem Alter gleich gut. séduction stellt Pony-Frisuren für reifere Frauen vor.
Pony-Frisuren wird gerne nachgesagt, dass sie verjüngend wirken. Kann sein, muss aber nicht. Pamela Anderson zeigte bei der Met Gala mit ihrem ultrakurzen Micro Fringe ziemlich gut, wie schwierig so ein Schnitt sein kann: Was mit Anfang 20 noch irgendwie als edgy oder cute durchgeht, sieht je älter man wird schnell zu hart oder zu gewollt aus. Auch ein sehr stumpfer Blockpony oder betont messy Fransen verzeihen nicht besonders viel. Bei reiferen Frauen funktionieren deshalb meistens Ponys besser, die leichter fallen und nicht wie eine feste Kante auf der Stirn sitzen.
Bardot Bangs
Nicole Kidman ist ein gutes Beispiel dafür, dass ein Pony bei reiferen Frauen nicht möglichst unsichtbar sein muss. Der Schnitt ist klar als Pony erkennbar, wirkt aber nicht hart. Er fällt weich über die Stirn, öffnet sich leicht in der Mitte und läuft zu den Seiten länger aus. Wer den Look möchte, sollte im Salon nach weichen Bardot Bangs mit längeren Seitenpartien fragen. Die kürzesten Strähnen liegen etwa auf Augenbrauenhöhe, während die äußeren Partien Richtung Wangenknochen auslaufen.
Soft Full Fringe
Bei Heidi Klum ist der Pony weniger zurückhaltend. Die Bangs bedecken mehr von der Stirn, sind dichter geschnitten und rücken die Augenpartie stärker in den Fokus. Gleichzeitig bleibt der Look durch die fransigen Spitzen etwas weicher. Das macht den Unterschied zu einem klassischen Full Fringe, der schnell sehr kompakt wirken kann.
Curtain Bangs mit Beach Waves
Bei Laura Dern sieht man gut, dass Curtain Bangs nicht perfekt ausgeföhnt werden müssen. In Kombination mit Beach Waves wirkt der Pony leichter und lässiger: Er fällt locker zur Seite, während die Längen mehr Bewegung bekommen. So entsteht ein Look, der gepflegt aussieht, aber nicht zu sehr nach Salon-Finish. Beim Styling reicht vorne eine Rundbürste, um den Bangs etwas Schwung zu geben. Danach dürfen sie weicher fallen, statt glatt fixiert zu werden. In den Längen hilft etwas Texturspray, damit die Beach Waves mehr Griff bekommen.
Curly Fringe zum Bob
Bei lockigem Haar kann ein Pony besonders schön aussehen, weil die Bewegung schon da ist. Halle Berry zeigt das mit einem kurzen Bob und einem lockigen Fringe, der nicht glatt gelegt wird, sondern in einzelnen Strähnen in die Stirn fällt. Der Look wirkt dadurch easy, lebendig und weniger frisiert als ein klassischer Pony. Im Salon sollte der Schnitt trocken oder zumindest fast trocken kontrolliert werden, weil Locken beim Trocknen deutlich kürzer fallen können.
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