Haarpflege

3 Beauty-Trends, die man ausprobieren sollte

Von Katja Dreissigacker 26/03/2020
Credit: La Biosthétique
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Jetzt ist die perfekte Zeit, um etwas Neues zu testen. Vom No Poo-Trend über ein Do-it-yourself-Körperpeeling bis hin zu einem Botox-Ersatz zum Aufkleben.

séduction stellt drei Trends vor, die Sie ganz einfach zuhause ausprobieren können.

1. No Poo

Liest man Erfahrungsberichte, klingt das Ergebnis faszinierend gut, doch der Weg dorthin ist alles andere als alltagstauglich. Beim No Poo-Trend geht es darum, die Haare sechs Wochen lang ohne Shampoo zu waschen. Man kann sie beim Duschen wie gewohnt nass machen, aber das war es dann auch schon. Erlaubt sind maximal chemiefreie Shampoo-Alternativen wie Natron, Tonerde oder Roggenmehl, doch die meisten verzichten auch darauf. Die Talgproduktion der Kopfhaut reguliert sich in dieser Zeit und das Haar wird sichtbar gesünder, voller, kräftiger und glänzender. Das Problem daran: Die ersten Wochen sind eine echte Belastungsprobe. Weil es die Kopfhaut gewohnt ist, alle paar Tage von überschüssigem Sebum befreit zu werden, produziert sie auch in der ersten No Poo-Phase ihre gewohnte Menge an Talg. Fettige Haare und Schuppen sind die Folge. Am besten übersteht man diese Zeit, in dem man das Haus kaum verlässt, zuhause einen strengen Dutt oder einen nach hinten gebürsteten Sleek-Look trägt. Wichtig ist, die Haare regelmäßig mit einer Bürste zu pflegen, die aus Naturhaaren wie zum Beispiel Wildschweinborsten besteht. Das verhindert, dass sich die Talgreste an der Kopfhaut festsetzen und die Poren verstopfen. Es gibt nur eine Einschränkung: Wer unter extrem trockener, juckender Kopfhaut leidet, eine Veranlagung zu einem sogenannten seborrhoischem Ekzem hat, sollte weiterhin auf medizinische Shampoos setzen.

2. Körperpeeling selber machen

Manchmal macht es einfach Spaß, etwas selber zu machen. Und mit Zucker, Salz und Olivenöl haben wir die perfekten Zutaten für ein Körperpeeling – etwas Körniges zum Abrubbeln abgestorbener Hautschüppchen und eine pflegende Zutat – auch meist schon im Küchenschrank stehen. Also, los geht’s: Zwei Esslöffel Olivenöl mit einem Esslöffel Zucker oder Salz verrühren, fertig. Wer zu Unreinheiten am Rücken neigt, kann für diese Partie Olivenöl durch Quark oder Tonerde ersetzen.

3. Botox-Ersatz zum Aufkleben

Die Idee dahinter ist so simpel wie gut. Man fixiert Gesichtspartien wie zum Beispiel die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen mit kleinen Tapes, verhindert so die Muskelkontraktion und damit die Entstehung und Vertiefung der Falte. Die kleinen Klebepflaster (z. B. „Frownies“) werden an der glänzenden Seite befeuchtet, auf die gereinigte Haut geklebt und bleiben dort für mindestens drei Stunden. Für eine perfekte Passform, kann man sie mit einer Schere zurechtschneiden. Für einen sichtbaren Effekt, muss über einen Zeitraum von etwa einem Monat zwei Mal pro Woche geklebt werden.

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