Haare färben mit Pflanzenfarben: Das sollten Sie wissen - séduction Magazin
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Haarpflege

Haare färben mit Pflanzenfarben: Das sollten Sie wissen

Von Pia Scheiblhuber 20/08/2020
Credit: Gorunway
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Cleane, tierversuchsfreie und schonende Produkte nehmen in der Beauty-Welt einen immer höheren Stellenwert ein. Nicht nur in Sachen Make-up und Skincare, sondern auch was die Haarpflege anbelangt. Viele verzichten bereits grundsätzlich auf synthetische Inhaltsstoffe wie Silikone. Auch beim Haarefärben wird immer mehr Wert auf Natürlichkeit gelegt.

Pflanzliche Haarfarben machen schonendes Färben möglich. Henna ist die erste Assoziation, die einem dabei durch den Kopf geht. Doch auch mit anderen Pflanzenbestandteilen wie Indigo, Cassia, Kurkuma, Kaffee oder Weizenauszügen kann dem Haar ein neuer Anstrich verliehen werden. Sie überlegen sich, Ihre Haare mit den gemahlenen Pflanzenextrakten zu färben? Dann machen Sie sich mit den Vor- und Nachteilen vertraut. séduction hat hier alles Wichtige zusammengefasst.

Vorteile: umweltfreundlich, schonend und pflegend

  • Pflanzliche Färbemittel enthalten keine chemischen Zusätze wie Ammoniak, Silikon oder Peroxid, die das Haar dauerhaft schädigen. Durch den Verzicht auf diese Stoffe sind diese Haarfarben auch umweltfreundlich.
  • Sie sind komplett frei von Tierversuchen.
  • Dank der natürlichen Inhaltsstoffe wird die Kopfhaut geschont und nicht unnötig gereizt. Im Gegensatz zu chemischen Färbemitteln werden so keine Allergien ausgelöst.
  • Nach dem Färben sind die Haare geglättet, griffiger und dicker. Die Pflege ist bei Pflanzenhaarfarben also gleich inklusive.
  • Das Ergebnis wirkt sehr natürlich. Das Haar hüllt sich in einen tollen Glanz und besticht mit einem sehr individuellen Farbergebnis, da die Pflanzenfarbe nicht zu 100 Prozent abdeckt, sondern ganz dezent die natürliche Haarfarbe durchschimmern lässt.
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Nachteile: eingeschränkte Farbauswahl, keine Aufhellung möglich

  • Es steht nur eine eingeschränkte Farbpalette zur Verfügung: Rot-, Blond- und Brauntöne sind erhältlich.
  • Es sind keine extremen Farbveränderungen möglich: Die Haare können nicht aufgehellt werden. Ein sehr dunkles, intensives Farbergebnis kann man oft erst nach wiederholtem Färben erzielen.
  • Das Ergebnis hängt stark von der individuellen Haarfarbe ab. Ergraute Partien sind nach dem Färben heller als das restliche Haar.
  • Die Einwirkzeit kann je nach Produkt und gewünschter Farbintensität bis zu zwei Stunden betragen.

Farbe anmischen: auf die richtige Wassertemperatur achten

Ganz wichtig ist, auf die in der Färbeanleitung angegebene Temperatur des Wassers zu achten, mit dem die Pflanzenpigmente angemischt werden. Bei Henna muss die Temperatur beispielsweise viel höher sein als bei Indigo-Farbpartikeln. Bevor Sie sich ans natürliche Färben machen, sollten Sie Ihre Haare mindestens eine Woche lange mit silikonfreiem Shampoo waschen. Nach dem Färben sollten 24 bis 48 Stunden weder Shampoo, noch Conditioner, Maske oder andere Pflegeprodukte benutzt werden.

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