Sam McKnight im Interview: Warum gute Haarpflege nicht kompliziert sein muss - séduction Magazin Germany
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Sam McKnight im Interview: Warum gute Haarpflege nicht kompliziert sein muss

Von Monroe Rei Vogel 09/06/2026
Credit: PR
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Sam McKnight hat an einigen der bekanntesten Frisuren der Mode- und Popkultur mitgearbeitet: von Prinzessin Diana über Kate Moss bis Lady Gaga. Mit Hair by Sam McKnight bringt der britische Star-Hairstylist seine Backstage-Erfahrung in eine moderne, alltagstaugliche Produktlinie, die nun auch in Deutschland erhältlich ist. séduction hat mit ihm über den Launch in Deutschland, seine Arbeit hinter den Kulissen und zeitgemäßes Haarstyling gesprochen.

Ihre Marke ist inzwischen auch in Deutschland erhältlich. Was hat Sie an diesem Markt besonders interessiert?
„Weltherrschaft natürlich“, sagt Sam McKnight lachend. „Wir expandieren in Europa. Wir sind bereits in Skandinavien, Spanien und Italien vertreten, und dann ergab sich die Möglichkeit, nach Deutschland zu kommen. Wir sind noch eine relativ kleine Marke und wachsen deshalb sehr bewusst.“

Wenn Sie Ihre Marke in drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?
„Easy, powerful, uncomplicated.“

Sam McKnight stylt ein Model bei einem Fotoshooting und hält ein Haarspray in der Hand. Das Model trägt einen glatten, seitlich gescheitelten Bob.
Sam McKnight bei einem Shooting mit Model: Der britische Hairstylist setzt bei Hair by Sam McKnight auf unkompliziertes Styling und vielseitige Produkte. (PR)

Sam McKnight über unkomplizierte Haarpflege

Nach vielen Jahren an Sets, bei Shows und für Editorials weiß McKnight, dass gutes Styling nicht nur vom fertigen Look lebt, sondern auch davon, wie schnell und intuitiv man dorthin kommt. Backstage muss ein Produkt oft mehrere Dinge gleichzeitig leisten: vorbereiten, formen, auffrischen oder einen Look verändern, ohne das Haar zu beschweren. Genau an diesem Punkt wird interessant, wie McKnight moderne Haarpflege heute versteht – nicht als lange Routine, sondern als System, das sich an den Moment und den jeweiligen Haartyp anpasst.

Viele Ihrer Produkte sind als Multitasker gedacht. Ist das auch Ihre Antwort auf überkomplizierte Haarpflege-Routinen?
„Ja, absolut. Menschen haben heute wenig Zeit, und durch moderne Technologien können Produkte inzwischen mehr leisten als nur eine einzelne Funktion. Ich habe mich dabei auch vom Make-up inspirieren lassen. Make-up-Artists verwenden oft ein Produkt für Lippen, Wangen und Augen. Diesen Gedanken wollten wir auf Haare übertragen.“

Was bedeutet das konkret bei Ihren Produkten?
„Happy Endings reduziert Frizz, bändigt abstehende Härchen, definiert und pflegt das Haar gleichzeitig. Auch Haarspray ist für mich ein Multitasker. Es gibt Volumen, Glanz und Halt, kann aber noch viel mehr. Früher hatte man ein Haarspray für Volumen, eines für Halt und ein weiteres für Glanz. Das waren einfach zu viele Produkte. Ich trage beruflich ohnehin sehr viele Dinge mit mir herum, deshalb brauchte ich Produkte, die mehrere Aufgaben gleichzeitig erfüllen.“

Eine Hand gibt den Haarbalsam Happy Endings von Hair by Sam McKnight auf die Handfläche. Das Produkt soll Frizz reduzieren und das Haar pflegen.
Happy Endings von Hair by Sam McKnight wurde als Multitasker entwickelt und soll Frizz reduzieren, abstehende Härchen bändigen und das Haar pflegen. (PR)

Gibt es ein Produkt, das die DNA Ihrer Marke besonders gut verkörpert?
„Wahrscheinlich The Modern Hairspray, weil ich es ständig benutze. Oder der Cool Girl Volumising Texturizer. Er ist sehr leicht formuliert, fast unsichtbar im Haar und fühlt sich nicht so an, als hätte man überhaupt Produkt verwendet.“

Gerade beim Cool Girl Volumising Texturizer zeigt sich, worauf McKnight bei Stylingprodukten achtet: Sie sollen sichtbar arbeiten, aber nicht sichtbar im Haar liegen. Der Effekt soll bleiben, ohne dass das Haar steif, stumpf oder überladen wirkt. Für ihn hängt die Wahl des richtigen Produkts deshalb weniger von einer festen Routine ab als vom jeweiligen Haartyp und davon, was das Haar in einem bestimmten Moment braucht. Feines Haar verlangt nach etwas anderem als kräftiges oder lockiges Haar; manchmal geht es um Volumen, manchmal um Definition, manchmal nur um eine schnelle Auffrischung.

Welches Produkt liefert morgens, wenn wenig Zeit bleibt, am schnellsten Ergebnisse?

„Das ist schwierig, weil es sehr vom Haartyp abhängt. Wenn man lockiges oder kräftiges Haar hat, ist Dress to Kill sehr gut. Bei feinem Haar funktioniert der Cool Girl Volumising Texturizer sehr gut. Wenn man Volumen am Ansatz möchte, ist unser Cool Girl Superlift Volumising Spray ideal. Und wenn man einfach nur einen frischen Duft möchte, haben wir einen schönen Hair Fragrance. Es kommt also darauf an, was das Haar gerade braucht.“

Sam McKnight über Haartypen und gutes Styling

Dieser Gedanke zieht sich auch durch Sam McKnights Blick auf Haare insgesamt. Im Interview wird klar: Für ihn gibt es nicht den einen richtigen Look und auch nicht das eine Haarprodukt, das für alle passt. Entscheidend sind Haartyp, Styling-Gewohnheiten und der jeweilige Moment. Das kennt McKnight aus seiner Arbeit mit Persönlichkeiten wie Prinzessin Diana oder Kate Moss. Manche Frisuren entstehen nicht, weil sie lange geplant wurden, sondern weil im richtigen Moment etwas stimmt. Den Pixie Cut von Prinzessin Diana beschreibt er rückblickend genau so: als einen Look, dessen spätere Wirkung ihm damals nicht bewusst war. Vielleicht liegt darin auch seine wichtigste Botschaft: Haare müssen nicht immer perfekt kontrolliert sein. Man darf ausprobieren, verändern und Spaß damit haben. Am Ende wachsen sie wieder nach.

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