Haarpflege

Skinification: Die Haare im Pflege-Fokus

Von Redaktion 16/07/2020
Credit: Stocksy
W

Während wir alle in den letzten Jahren ständig damit beschäftigt waren, unsere Haut mit Seren, Cremes, Masken und Co. zu pflegen, warteten unsere Haare nur auf den Moment, auch mal im Rampenlicht zu stehen. Nun ist er da!, dank eines neuen Trends: Skinification.

séduction klärt, welchen Stellenwert Skincare-Ingredienzen auch in Haarprodukten haben und warum das Ihre Haarprobleme lösen könnte. 

Von Skincare-Produkten inspiriert

Von Skincare-Produkten können viele nicht genug haben. Eine ganze Reihe an unterschiedlichen Produkten füllen den Badezimmer-Schrank. Bei unseren Haaren halten wir uns da schon eher zurück. Ein Shampoo und ein Conditioner in der Dusche reichen uns oft schon aus. Aber wenn die Kopfhaut schuppig wird, die Haare splissig und das Volumen fehlt, fragen wir uns oft, woran das liegt. Die Ursache könnte mangelnde Pflege sein. Inhaltsstoffe in Skincare-Produkten tun nicht nur unserer Haut gut, sondern auch den Haaren. Deshalb ist der Trend Skinification für die Haare jetzt so beliebt. 

So könnte eine Pflegeroutine aussehen:

  • Cleanser und Peeling für eine Intensiv-Reinigung

Natürlich startet die Routine auch für die Haare mit der Reinigung. Der erste Schritt ist ein Cleanser-Shampoo, um die Kopfhaut von Schmutz, Talg und Styling-Rückständen zu befreien. Dabei sind vor allem Inhaltsstoffe wie Aktivkohle, Keratin und AHA-Fruchtsäure wichtig. 

Zur regelmäßigen Reinigung ist so ein Cleansing-Shampoo sehr empfehlenswert. Wenn Ihre Haare aber oft starkem Styling, Hitze, Chlor und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, sehen sie nach der Zeit platt und glanzlos aus. Ein Haarpeeling oder Exfoliater reinigt dank seiner superfeinen Peelingkörner nicht nur die Kopfhaut porentief, sondern raut auch gleichzeitig die Haarstruktur auf. Die Haare wirken voluminöser und sind griffiger. Ein Peeling sollte aber nicht zu oft, maximal einmal im Monat, angewendet werden, da es sonst genau das Gegenteil bewirkt, und die Haarstruktur eher beschädigt. 

  • Tuchmasken für reichlich Feuchtigkeit und einen Vitamin-Boost

Gerade nach intensiven Reinigern ist es wichtig die angeraute Haarstruktur wieder zu schließen. Tuchmasken spenden nicht nur der Haut jede Menge Feuchtigkeit, die Haare profitieren auch von einem Regenerationseffekt. Getränkt mit Hylauronsäure, Vitamin-Komplex, Koffein und Antioxidantien ist das Ziel vor allem die Haarwurzeln und Stränge zu stärken, denn starke Haarwurzeln sind die Basis von gesundem Haar. Tuchmasken können wie eine Duschhaube genutzt werden. Die Pflegestoffe ziehen in das Haar ein und nähren intensiv. Nach ca. 20 Minuten Einwirkzeit können die Reste ganz einfach ausgewaschen werden. Creme-Masken werden in das feuchte Haar einmassiert und im Anschluss empfiehlt es sich, einen Kamm zu benutzen, der die Kopfhaut stimuliert. 

  • Seren und Öle als Extra-Pflege für strapaziertes Haar

Seren und Öle dienen als zusätzliche Pflege für besonders strapaziertes Haar. Seren können in das feuchte oder handtuchtrockene Haar einmassiert werden. Gerade bei juckender Kopfhaut helfen Aminosäuren, Teebaumöl und Mineralien zur Beruhigung. Ein Öl mit Jojoba, Shea und Avocado ist bei strapazierten Spitzen die Wunderwaffe schlechthin und kann auch als Hitzeschutz vor dem Styling genutzt werden. Vor allem Öle können auch wunderbar als pflegendes Touch-up für zwischendurch dienen, da sie dem Haar einen schönen Glanz und Geschmeidigkeit verleihen. 

Werbung