PRP oder PRF? Warum Eigenblut-Treatments nicht alle gleich sind - séduction Magazin Germany
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PRP oder PRF? Warum Eigenblut-Treatments nicht alle gleich sind

Von Monroe Rei Vogel 18/05/2026
Credit: Spotlight Launchmetrics
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PRP und PRF gelten als regenerative Beauty-Treatments für Hautqualität, Glow und feine Linien. Doch obwohl beide Verfahren mit Eigenblut arbeiten, sind sie nicht identisch.

Zwischen Skinboostern, Lasern und klassischen Injectables haben sich Eigenblut-Treatments längst fest etabliert. Statt auf sichtbares Volumen oder eine starke Veränderung der Gesichtszüge zielen sie eher auf Hautqualität, Regeneration und einen frischeren Gesamteindruck. PRP und PRF gehören dabei zu den bekanntesten Methoden. Beide arbeiten mit dem eigenen Blut, unterscheiden sich aber in der Aufbereitung, der Anwendung und darin, was man realistisch von ihnen erwarten kann.

Was sind Eigenblut-Treatments?

Der Name beschreibt das Prinzip ziemlich direkt: Für die Behandlung wird eine kleine Menge Blut entnommen und anschließend so aufbereitet, dass bestimmte Bestandteile konzentriert weiterverwendet werden können. Entscheidend sind dabei vor allem Blutplättchen und Wachstumsfaktoren. Je nach Methode wird das aufbereitete Material injiziert oder nach einem Microneedling in die Haut eingearbeitet. Ganz unkompliziert ist das Verfahren deshalb nicht. Auch wenn mit körpereigenem Material gearbeitet wird, gehören Blutabnahme, sterile Aufbereitung und Nadeln dazu. Wie das Blut verarbeitet wird, bestimmt schließlich auch, ob von PRP oder PRF gesprochen wird.

Was ist PRP?

PRP steht für „Platelet-Rich Plasma“, also plättchenreiches Plasma. Dafür wird das entnommene Blut zentrifugiert, bis sich die einzelnen Bestandteile voneinander trennen. Weiterverwendet wird vor allem der Plasmaanteil mit einer erhöhten Konzentration an Blutplättchen. Eingesetzt wird PRP häufig bei fahler Haut, feinen Linien, unruhiger Textur, Aknenarben oder auch bei beginnendem Haarverlust.

Was ist PRF?

PRF wird oft als Weiterentwicklung von PRP beschrieben, ist aber nicht automatisch die bessere Variante. Die Abkürzung steht für „Platelet-Rich Fibrin“, also plättchenreiches Fibrin. Der Unterschied liegt vor allem in der Aufbereitung: Bei PRF wird das Blut meist langsamer zentrifugiert, wodurch eine fibrinreichere Struktur entsteht, in der Blutplättchen und Wachstumsfaktoren eingebunden sind. Dadurch sollen sie langsamer und gleichmäßiger freigesetzt werden. In der Anwendung wird PRF deshalb häufig für feinere, empfindlichere Partien gewählt, etwa die Unteraugenregion oder Bereiche mit dünner, müde wirkender Haut.

Was kann man realistisch erwarten?

Eigenblut-Treatments liefern keinen Soforteffekt wie etwa klassische Filler. Stattdessen soll sich die Haut über mehrere Wochen schrittweise verbessern. Möglich sind ein frischerer Teint, eine feinere Textur und etwas mehr Glow. Tiefe Falten, deutlicher Volumenverlust oder stark erschlaffte Haut lassen sich damit allerdings nicht ausgleichen.

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