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Gesichtspflege

#1 Made in Japan: Konjac-Schwämme und Kobidomassagen

Von Patrick Vogel 12/01/2021
Credit: Stocksy
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„Das Land der aufgehenden Sonne“ begeistert die westliche Welt schon lange. Ob Cuisine, Kultur oder jahrtausendealte Beauty Secrets – Japan ist Trendsetter. Die Faszination an den Skincare-Ritualen rührt daher, dass Japanerinnen weltweit für ihre reine, kaum alternde Haut bekannt sind. Zwei japanische Pflegetechniken nehmen wir im ersten Teil unserer Artikelreihe genauer unter die Lupe; über Konjac-Schwämme und Kobidomassagen.

Wissen Sie was Victoria Tsai dazu motivierte ihre Kultmarke Tatcha zu gründen? Inspirationsquelle waren die minutiösen Pflegesteps von Geishas. Moderne japanische Skincare-Rituale bestehen gut und gerne mal aus 17 verschiedenen Steps, dazu gehört immer eine schonende Reinigung und ein Verwöhnmoment in Form einer Gesichtsmassage. séduction informiert über Konjac-Schwämme und Kobidomassagen.

Die natürlichste Art der Reinigung

In Sachen Nachhaltigkeit stehen Konjac-Schwämme ganz weit oben: hergestellt wird der Reinigungsschwamm nämlich aus Teufelszungen, genauer gesagt aus den Knollen der Pflanze – die Konjac-Wurzeln. Der Schwamm kann für Körper und Gesicht ohne oder mit einem Cleanser verwendet werden, deswegen findet man ihn auch in fast jedem japanischen Badezimmer. Eine Reinigung mit dem Schwamm hydratisiert Ihre Haut, hat einen Peeling-Effekt und hält den natürlichen Säureschutzmantel aufrecht. Grund dafür ist sein basischer Ph-Wert und der hohe Anteil von Glucomannan in der Wurzel, ein Ballaststoff mit hoher Wasserbindekapazität. Weil ein Konjac-Schwamm wiederverwendbar ist, kein Plastik enthält und kompostiert werden kann, ist er perfekt für alle Naturkosmetikfans und sensible Hauttypen.

Massieren gegen die Hautalterung?

Aufwachen mit einem verjüngten Hautbild und eine Stunde pure Entspannung? Das verspricht die altjapanische Kobidomassage. Die holistische Wellnesstechnik involviert ein Zupfen, Klopfen und Streichen der Haut sowie Akupressur und Lymphdrainage. Bei Bedarf können neben dem Gesicht auch der Kopf- und die Nackenregion massiert werden. Ganz traditionell wird dafür Jojoba-Öl genutzt, je nach Belieben kann aber auch ein anderes Öl verwendet werden. Bei dieser Massage soll der Alltagsstress in den Hintergrund rücken – Geist und Körper sollen wieder in Einklang gebracht werden. Positiver Nebeneffekt ist ein natürlicher Glow und ein strafferes Hautbild danach; denn durch das Streichen, Zupfen und Klopfen wird die Gesichtsmuskulatur gestärkt, die Durchblutung angeregt und Giftstoffe abgeleitet. Generell empfiehlt sich eine Kobidomassage aber eher als prophylaktische Maßnahme und sollte nur von einem geschulten Masseur durchgeführt werden, da die Technik genau erlernt werden muss.

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