Augenbrauenseren: Ein Wachstumselixier mit kontroversem Inhaltsstoff - séduction Magazin
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Augenpflege

Augenbrauenseren: Ein Wachstumselixier mit kontroversem Inhaltsstoff

Von Habib Yaman 27/01/2020
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Augenbrauen beeinflussen die Ausdrucksstärke des Blicks auf signifikante Weise. Sie dienen gewissermaßen als Einrahmung der Augen, die zudem von der Schutzfunktion der Brauen profitieren. Grund genug, um sie besonders gut zu pflegen und ihnen einen „Wow Brow“-Status zu verleihen. Spezielle Seren können dabei helfen, die Brauen in den Mittelpunkt eines Looks zu stellen. Doch welche Inhaltsstoffe enthalten Augenbrauenseren? séduction versucht, hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen vor allem bezüglich einer entbrannten Kontroverse um einen hormonaktiven Stoff.

Egal ob es ein Unfall war oder die Augenbrauen gewollt auf sehr schmal oder kaum mehr vorhanden getrimmt wurden: Ein Augenbrauenserum kann das Wachstum der Härchen wieder in Schwung bringen. Um damit ein beeindruckendes Ergebnis zu erzielen, muss man jedoch geduldig sein. Nach etwa achtwöchiger Anwendung werden die ersten Ergebnisse sichtbar. Die Geduld lohnt sich und wird nicht nur mit dem Wachstum der Augenbrauen belohnt, denn hochwertige Seren bringen die Brauen wieder schön in Form. Ein Hexenwerk ist all dies nicht. Viel Präzision ist bei der Verwendung eines Augenbrauenserums nicht gefragt. Somit lassen sich die Produkte einfach und schnell in die alltägliche Pflegeroutine integrieren. Wichtig ist, das Serum auf gereinigte und trockene Haut aufzutragen und es gut einwirken zu lassen, am besten über Nacht.

Schädliche Hormone in Augenbrauenseren?

Noch wichtiger ist, sich über die Inhaltsstoffe im Klaren zu sein. Bei Recherchen zu den speziellen Seren stößt man immer auf das sich scheinbar in vielen Augenbrauenseren – und Wimpernseren – befindende Prostaglandin, ein Gewebshormon, das Wimpern und Brauen zum Wachstum animieren soll. Dadurch werden viele Verbraucher abgeschreckt, da der Begriff Hormon im Zusammenhang mit Kosmetik als äußerst negativ eingeschätzt wird. Laut Kosmetik-Verband International Cosmetic and Detergent Association (ICADA) befindet sich in den Augenbrauenseren aber kein Prostaglandin, denn Hormone sind in der Kosmetik-Verordnung ausdrücklich verboten. Bei den in Augenbrauenseren vorhandenen Inhaltsstoffen, die Prostaglandin zugeordnet werden, handle es sich um endokrine Disruptoren. Dies sind dem Organismus zugeführte Substanzen mit Regulationsfunktion, die das Hormonsystem beeinflussen können und gemeinhin als gesundheitsschädlich eingestuft werden. Diese Stoffe können synthetisch hergestellt werden, kommen aber auch natürlich in der Natur vor und werden auch über die Nahrung aufgenommen. Dazu zählen unter anderem Resveratrol in Weintrauen und Isoflavone in Soja, die laut ICADA auch positive Auswirkungen auf den Körper hätten. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass endokrine Disruptoren nicht automatisch ein Gesundheitsrisiko darstellen, da es sich um keine einheitliche Stoffgruppe handle, sondern um strukturell unterschiedliche Stoffe, deren Gefahrenpotential differenziert betrachtet werden müsse.

Die Gefahr der endokrinen Disruptoren muss differenziert eingeschätzt werden

Die vielen kritischen Berichte über endokrine Disruptoren überwiegen jedoch in den meisten Studien und Artikeln. Die hormonellen Schadstoffe stehen im Visier vieler Gesundheits- und Umweltorganisationen, unter anderem der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die endokrin wirksamen Substanzen stehen im Verdacht, die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen oder sogar Krebs auszulösen. Klare Belege für die Folgen auf den menschlichen Körper liegen jedoch nicht vor. Die geringen Maßen, in denen endokrinaktive Stoffe bei der Pflege von Augenbrauen zum Einsatz kommen, sollten unbedenklich sein. Die wachstumsstimulierende Wirkung dieser Stoffe wurde übrigens als Nebenwirkung bei der Behandlung von Augenerkrankungen mit Arzneimitteln, die Prostaglandin-Analoga enthalten, entdeckt.

Black Rod Sea Oil und Rizinusöl regen ebenfalls das Wachstum an

Die Haarfollikel kann aber auch ohne endokrine Disruptoren aktiviert werden. Das kostbare Black Sea Rod Oil, das ursprünglich aus Korallenextrakten gewonnen wurde, hat ebenso eine wachstumsfördernde und damit die Härchen verdichtende Wirkung. Es ist ein hochwertiges Öl, das sich durch eine große Menge eines bioaktiven Lipids auszeichnet, das die Haarwurzeln revitalisiert und die Zellteilung aktiviert. Ergebnis: Starke, volle Wimpern. Black Sea Rod Oil wird aus nachhaltigen Gründen vorwiegend biotechnologisch hergestellt. In der Regel sind diese Produkte oft etwas teurer. Auch mit rein natürlichen Alternativen kann den Brauen zu einem Wachstumsschub verholfen werden. Ein qualitativ hochwertiges Rizinusöl, auch Castor Oil genannt, eignet sich sehr gut, um das Augenbrauen-Wachstum zu unterstützen.

Credit: imaxtree

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