Gesichtspflege

Die neue Generation der Gesichtsmasken

Von Habib Yaman 06/12/2019
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Schokolade, Gold, Champagner – lange Zeit galt für Gesichtsmasken: je ausgefallener die Inhaltsstoffe, desto leichter landen sie im Einkaufskorb und anschließend auf dem Gesicht. Oft folgte auf die Euphorie jedoch Ernüchterung, wenn man merkte, dass die Konsistenz einfach zu schmierig war, die Maske zwar gut roch, aber nicht den gewünschten Effekt erzielte. Die neue Generation der Gesichtsmasken wird uns aber nicht enttäuschen, da sie mit innovativen, wirksamen und schonenden Exemplaren aufwartet. Sie überrascht mit ihren leichten Texturen und außergewöhnlichen Anwendungsmethoden. Hier ein Überblick über drei Maskenarten, die Einzug in unsere Beauty-Routine nehmen:

Peel-Masken: Sind Peelings dafür bekannt, uns von abgestorbenen Hautschüppchen zu befreien und Masken dafür, den Feuchtigkeitsspeicher unserer Haut aufzufüllen, so vereinen Peel-Masken die Vorzüge dieser zwei Pflegemethoden, die hier ihre Symbiose vollenden. Das Besondere an diesen Masken ist, dass sie nach dem Auftragen ihre Textur verändern: Aus einer wachsartigen Konsistenz wird beispielsweise ein ölig anmutender Balm oder ein Gel verwandelt sich in sauerstoffdurchlässige Bläschen. Die Einwirkzeit beträgt zwischen drei und zehn Minuten, während der die milden Säurekomplexe ihre Wirkung entfalten. Nach dem Abwaschen bleibt eine tiefengereinigte und dennoch vor Feuchtigkeit strotzende Haut zurück.

Splash-Masken: Auch „Speed-Maske“ wäre ein passender Name für diese Pflegeinnovation, denn ihre Anwendung dauert nur einige Sekunden. Das Vorgehen ist vom koreanischen Cleansing-Ritual inspiriert, bei dem sich Frauen klares Wasser sehr oft hintereinander – bis zu 100 Mal – mit den Händen ins Gesicht spritzen. Ein sanftes Einklopfen der Feuchtigkeit in die Gesichtshaut begleitet das „Splashen“. Splash-Masken werden ähnlich verwendet: Nach der Gesichtsreinigung wird der aus hochwirksamen Stoffen bestehende Maskeninhalt mit Wasser vermischt. Danach folgt das feucht-fröhliche Spritzen: 15 Sekunden lang muss das Gesicht mit der Mischung benetzt werden. Anschließend sollte die Haut behutsam trockengetupft werden – und voilà: Das Gesicht ist frisch und porentief gereinigt.

Zwei-Phasen-Masken: Der Name ist Programm: Die zwei Phasen, eine trockene Maske und eine flüssige Essenz, treffen erst kurz vor der Anwendung aufeinander, was für besonders viel Frische sorgt und die Haut mit der Extraportion Feuchtigkeit verwöhnt.  Die Vorbereitung der Maske steigert die Vorfreude auf das Pflegeerlebnis, da die Maske aus Naturfasern mit dem flüssigen Wirkstoff, wie zum Beispiel Rosenwasser oder Tigergras-Essenz, getränkt werden muss und man somit gewissermaßen die Rolle des Masken-Kreateurs übernimmt, bevor die frisch zubereitete Sheet-Maske für zehn bis 15 Minuten das Gesicht verwöhnt.

Text: Pia Scheiblhuber

Credit: gettyimages

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