Gesichtspflege

Pflege-Upgrade: Gesichtsmaske

Von Katja Dreissigacker 26/04/2020
Credit: Stocksy
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In der Beauty-Steinzeit waren Gesichtsmasken etwas ganz besonderes, das man sich nur hin und wieder bei der Kosmetikerin gönnte. Heute gehören sie als fester Bestandteil zur Beauty-Routine, sind aber in Sachen Pflege immer noch the cherry on the cake.

In nur wenigen Minuten lassen sie die Haut strahlen, sie praller, reiner und durchfeuchteter wirken – wenn man das zum Hauttyp passende Produkt und die richtigen Wirkstoffe wählt.

Hauttyp: Trocken

Fahler und matt wirkender Haut, die über den Tag unangenehm spannt und oberflächliche Falten bildet, fehlt es an Lipiden und Feuchtigkeit. Meist ist die natürliche Hautbarriere geschädigt, so dass Feuchtigkeit nicht ausreichend in der Epidermis gespeichert werden kann. Was gegen trockene Haut hilft, sind Sheetmasken, die auf natürlich fermentiertem Kokoswasser basieren, das der Haut Feuchtigkeit spendet, ohne ein Allergierisiko zu haben. Enthält das Serum, mit welchem das Tuch getränkt ist, noch ein pflanzliches Öl wie etwa Kamelien-Kernöl, wird die Haut mit wertvollen Lipiden versorgt. Schützende Antioxidantien, ein Reisextrakt und auch Vitamine spenden zusätzlich Feuchtigkeit und stärken die Hautbarriere.

Hauttyp: Sensibel

Mal sind es Rötungen, mal kleine, juckende Pusteln oder Hyperpigmentierungen, die für das unruhige Hautbild verantwortlich sind. Bestimmte Nahrungsmittel können der Auslöser sein, aber auch schädliche Umwelteinflüsse. In allen Fällen können Masken mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie etwa Mandelöl oder Thermalwasser gut tun. Wirkstoffe wie Rose und Eibisch unterstützen die natürliche Regeneration und damit die Gesundung der Haut. Wichtig ist, bei der Wahl der Gesichtsmaske aus Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe zu verzichten, weil sie die Haut zusätzlich reizen könnten.

Hauttyp: Ölig glänzend

Wenn es nur der Glanz wäre, könnte man ihn mit Make-up und Primer mattieren. Doch leider sind Unreinheiten bei diesem Hauttyp keine Seltenheit. Überschüssiger Talg legt sich auf die Hautoberfläche, verstopft die Poren und zeigt seine nervige Seite mit Pickeln und Mitessern. Verhindern kann man das mit Wirkstoffen wie Tonerde, die Talg aufsaugen kann. Dank der unregelmäßigen Oberfläche der Gesteinspartikel wirkt die Tonerde wie ein Schwamm. Auch Schlamm und Heilerde können den Talg absorbieren. Kombiniert mit einem Gurken-Extrakt wird außerdem auch der Talgfluss reduziert. Zink kann die Poren verkleinern. Am besten eignen sich cremige Masken, die man bei Bedarf auch partiell auftragen kann.

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