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Gesichtspflege

Pimple Patches: Welche Varianten wirklich gegen Pickel helfen

Von Online Redaktion 13/06/2026
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Credit: Spotlight Launchmetrics
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Pimple Patches können bei Pickeln praktisch sein, besonders wenn man dazu neigt, die Stelle immer wieder anzufassen. Allerdings hilft nicht jede Variante bei jedem Pickel. Es gibt Patches für offene Pickel, für beginnende Entzündungen und für Stellen, die vor allem geschützt werden sollen. séduction informiert.

Pimple Patches kommen ursprünglich aus der Wundversorgung. Viele Varianten basieren auf Hydrokolloid, einem Material, das Feuchtigkeit bindet und die Stelle gleichzeitig abdeckt. Inzwischen gibt es aber unterschiedliche Arten: klassische Hydrokolloid-Patches, Varianten mit Wirkstoffen und sogenannte Microneedle-Patches. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob sie Flüssigkeit aufnehmen, die Haut schützen oder Inhaltsstoffe gezielter an die betroffene Stelle bringen.

Hydrokolloid-Patches für offene Pickel und nässende Stellen

Viele Pimple Patches bestehen aus Hydrokolloid. Das Material nimmt Flüssigkeit auf und deckt die Stelle ab. Besonders sinnvoll ist das bei Pickeln, die bereits offen sind oder bei denen man schon herumgedrückt hat. Der Patch schützt dann vor Reibung, Make-up und den eigenen Fingern. Bei tief sitzenden Entzündungen unter der Haut passiert dagegen meist wenig.

Pimple Patches mit Wirkstoffen

Einige Pimple Patches arbeiten zusätzlich mit Inhaltsstoffen wie Salicylsäure, Niacinamid oder Teebaumöl. Sie richten sich eher an Pickel, die gerade erst entstehen. Das kann sinnvoll sein, wenn eine Stelle gerötet ist oder sich ein kleiner Pickel ankündigt. Bei ausgeprägter Akne, wiederkehrenden Entzündungen oder schmerzhaften Knoten reicht ein einzelner Patch aber meist nicht aus. Dann braucht es eine Hautpflege- oder Akne-Behandlung, die insgesamt zur Haut passt.

Microneedle-Patches für tiefere, geschlossene Pickel

In Microneedle-Patches sitzen tatsächlich kleine Nadeln. Anders als beim klassischen Microneedling bestehen sie aber meist aus löslichem Material, zum Beispiel aus Hyaluronsäure oder anderen Trägerstoffen. Beim Aufkleben dringen diese feinen Spitzen leicht in die oberste Hautschicht ein und lösen sich dort nach und nach auf. Das Wirkprinzip ist ähnlich: Inhaltsstoffe sollen näher an die Stelle kommen, an der sie gebraucht werden. Gedacht sind diese Patches vor allem für Pickel, die noch geschlossen sind und tiefer unter der Oberfläche sitzen.

Pimple Patches richtig anwenden

Pimple Patches sollten immer auf gereinigter, trockener Haut verwendet werden. Damit sie gut haften, werden sie meist vor Cremes, Seren oder Ölen aufgeklebt. Ein Blick auf die Anwendungshinweise des jeweiligen Herstellers lohnt sich aber trotzdem. Eine saubere Pinzette kann zudem helfen, den Patch hygienisch zu platzieren und später vorsichtig wieder abzulösen. 

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