Produkttester: Ein Entscheidungshelfer in der Krise - séduction Magazin
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Gesichtspflege

Produkttester: Ein Entscheidungshelfer in der Krise

Von Pia Scheiblhuber 02/07/2020
Credit: Adobe Stock
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Viele Beauty-Fans möchten nicht auf sie verzichten, Hygienefans waren sie hingegen bereits vor Covid-19 ein Dorn im Auge: Kosmetiktester in Drogerien und Parfümerien. Aufgrund der Pandemie wurden sie nun aus vielen Regalen verbannt.

Doch wie könnte dieses Erlebnis, ein neues Beauty-Produkt mit allen Sinnen kennenzulernen, in Zukunft aussehen?

Social Distancing in der Kosmetik-Industrie kaum möglich

Mit Social Distancing tut sich vor allem die Kosmetik-Industrie schwer, lebt sie doch von der hautnahen Beziehung, die die Kunden zu bestimmten Produkten aufbauen. Dabei dienten bis Anfang des Jahres die in den Drogerie-Regalen platzierten Produkttester als Entscheidungshelfer bei der Produktwahl. Vor Covid-19 war es für viele eine Selbstverständlichkeit, Lippenstiftfarben, Foundation-Shades und Lidschatten-Nuancen auf dem Handrücken oder sogar im Gesicht zu testen. Im Laufe weniger Tage ging dabei ein einziges Produkt durch unzählig viele Hände.

Problem einer möglichen Virusübertragung

Genau darin liegt das Problem. Denn je nach Oberflächenbeschaffenheit kann ein Virus bis zu sechs Tage auf einem Produkt nachweisbar sein. Um den allgemein höheren Sicherheitsstandards gerecht zu werden, wurden deshalb aus vielen Drogerien und Parfümerien die Tester entfernt. Eine logische und absolut notwendige Konsequenz, die aber mit einem Problem verbunden ist: Ein Teil des Lern- und Erlebnisprozesses der Beauty-Welt geht verloren. Kosmetik muss man fühlen, um mit speziellen Eigenschaften eines Produkts vertraut zu werden. Kosmetik muss man spüren, um herauszufinden, ob ein bestimmtes Produkt zu einem passt.

Single-Use-Tester eine Lösung?

Eine kontinuierliche Desinfizierung der Test-Produkte in den Stores kann kaum gewährleistet werden. Brands und Einzelhändler müssen sich daher neue Test-Konzepte überlegen, um den Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Single-Use-Tester mit einer für genau eine Anwendung ausreichende Menge – beispielsweise eines Lippenstifts – werden nun von Unternehmen entworfen. Doch auch hier gibt es ein Problem: Die Produktion dieser Einmal-Tester kann vor allem für kleine Marken eine zu große finanzielle Hürde darstellen. Außerdem würde dadurch viel Müll anfallen, was mit der Nachhaltigkeitsphilosophie bestimmter Marken nicht vereinbar wäre.

Virtual Try-on und Beauty-Abos als sinnvolle Alternative

Virtuale Try-on-Angebote diverser Kosmetikmarken und Drogerien könnten eine Alternative zu den Produkttestern darstellen. So kann z.B. die Lippenstiftfarbe in einer App ausprobiert werden. Doch auch hierbei kann man weder die Textur fühlen, noch den Geruch des Produkts wahrnehmen. Eine weitere Alternative: Beauty-Boxen. Die Produktzusammenstellung verschiedener Anbieter ermöglichen ein exklusives Beauty-Erlebnis. So auch die séduction Beauty Bag, die sich einerseits durch ihre Kompaktheit, andererseits durch ihre Hochwertigkeit der enthaltenen Produkte auszeichnet. Gönnen Sie sich ein sicheres Kosmetik-Erlebnis mit einem séduction Classic- oder Premium-Abo.

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