
Ein VI Peel ist ein mittelstarkes chemisches Peeling, das die Haut nicht nur oberflächlich behandelt, sondern kontrolliert in die oberen und mittleren Hautschichten eingreift. Ziel ist eine angestoßene Erneuerung der Hautstruktur, die sich in gleichmäßigerem Hautbild, glatterer Oberfläche und insgesamt ruhigerer Haut äußern kann. Die Formulierung kombiniert verschiedene Wirkstoffe wie Säuren, Vitamin C und Retinoide, die gemeinsam exfolierend, ausgleichend und regenerationsfördernd wirken.
Eingesetzt wird ein VI Peel vor allem bei frühen bis moderaten Hautveränderungen. Dazu zählen feine Linien, Sonnenschäden, Pigmentunregelmäßigkeiten, Akne sowie eine insgesamt unruhige oder strukturierte Haut. Auch bei Narben kann es unterstützend wirken. Bei stärkerer Hauterschlaffung oder tiefen Falten ist die Wirkung dagegen begrenzt. Grundsätzlich eignet sich die Behandlung aber für viele Hauttypen, bei dunkleren Hauttönen jedoch nur mit vorheriger fachlicher Einschätzung, da Pigmentverschiebungen hier eher auftreten können.
Ablauf und Hautreaktion
Die Anwendung dauert meist rund 30 Minuten. Nach der Reinigung wird das Peeling in zwei Schichten aufgetragen. Es kann kurz zu Wärmegefühl oder leichtem Brennen kommen. Danach zeigt sich oft ein sogenanntes Frosting der Haut. Einige Stunden später wird das Produkt dann abgewaschen. Die sichtbare Schälphase beginnt meist erst nach zwei bis drei Tagen und hält mehrere Tage an.
Vorbereitung und Nachsorge
Vor der Behandlung sollte die Haut möglichst nicht gereizt sein. Intensive Sonne, Retinol oder starke Peelings werden im Vorfeld meist pausiert. Nach der Anwendung steht die Haut ganz im Zeichen der Regeneration. Sie ist empfindlich, trocken und beginnt sich sichtbar zu schälen. In dieser Phase sind Feuchtigkeitspflege und konsequenter Sonnenschutz entscheidend, ebenso das Vermeiden mechanischer Manipulation der Haut.
Das sind die Benefits
Der Nutzen liegt vor allem in der sichtbaren Verbesserung von Hautbild und -struktur. Pigmentstörungen können reduziert werden, die Haut wirkt oft ebenmäßiger und usätzlich werden regenerative Prozesse wie die Kollagenbildung angeregt. Gleichzeitig ist die Behandlung nicht risikofrei. Rötungen, Trockenheit und Reizungen sind häufig, in seltenen Fällen können Pigmentverschiebungen oder stärkere Hautreaktionen auftreten, insbesondere bei unzureichender Nachsorge.
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