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HAUTPFLEGE

Power-Wirkstoff Azelainsäure

Von Online Redaktion 10/06/2021
Credit: Pexels
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Wer unter Akne oder Rosacea leidet, der hat mich Sicherheit schon unendlich viele Pflegeprodukte ausprobiert. Doch Azelainsäure macht endgültig Schluss mit Unreinheiten und Pusteln! Denn der stark antibakterielle Power-Wirkstoff kann die gestörten Verhornungsprozesse der Haut normalisieren und sanft das Hautbild klären. Wir haben die Benefits zusammengefasst. 

 Azelain zählt zu den sogenannten Dicarbonsäuren, die man natürlicherweise aus Getreide wie Gerste, Weizen und Roggen gewinnt. Für kosmetische Zwecke wird der Wirkstoff allerdings überwiegend synthetisch hergestellt, um eine verbesserte Wirksamkeit und Stabilität zu garantieren. 

So wirkt Azelainsäure

Obwohl viele beim Begriff Säure oft erst einmal vorsichtig sind, wissen wir chemische Peelings mit AHA- oder BHA-Säuren bereits seit vielen Jahren zu schätzen. Auch Azelain besitzt einen vergleichbaren Effekt, unterschiedet sich aber in seiner Wirkweise. Auf der Haut aufgetragen, wirkt die Azelainsäure ähnlich wie ein mildes Exfoliant Peeling. Dank seiner chemischen Ähnlichkeit zu Fettsäuren, kann Azelain leicht von der Haut aufgenommen werden. Es löst sanft abgestorbene Hautschüppchen, verhornte, schuppige Partien und klärt die Poren, wodurch langfristig ein ebenmäßigeres Hautbild entsteht. Zudem hemmt seine antibakterielle Wirkung die Entstehung spezieller Aknebakterien sowie übermäßige Talgproduktion und bekämpft so effektiv Rötungen, Pusteln und Entzündungen. Der exfolierende Effekt verleiht dem Gesicht außerdem einen frischen Glow und lässt den Teint wieder strahlen. Darüber hinaus handelt es sich bei Azelainsäure um ein hochwirksames Antioxidans, das schädliche Umwelteinflüsse neutralisiert und freie Radikale wirksam abfängt. Dadurch beugt die Super-Säure sogar erste Anzeichen der Hautalterung vor.  

Azelain in unterschiedlicher Konzentration

Azelainsäure wird in unterschiedlich hohen Konzentrationen meist in Gelen, Seren oder Cremes formuliert. Wirkstoffkomplexe mit einer geringen Dosierung unter zehn Prozent eignen sich dabei optimal als tägliche Pflege für empfindliche Haut oder allgemein zur Verfeinerung des Hautbildes. Wer hingegen starke Akne oder gar Rosacea behandeln will, der benötigt eine verschreibungspflichtige Formulierung. Das Treatment enthält dann einen hochkonzentrierten Wirkstoffkomplex mit 15 bis 20 Prozent Azelainsäure. Dabei können anfänglich leichte Nebenwirkungen in Form von schwachem Kribbeln oder vorübergehenden Rötungen auftreten, die meist aber von selbst wieder abklingen.  

Die richtige Anwendung

Üblicherweise wird die Creme oder das Gel täglich morgens und abends dünn auf die gereinigte Haut aufgetragen. Zu Beginn sollten Sie allerdings etwas langsamer starten und das Produkt nur zwei bis dreimal pro Woche nutzen. Dann kann die Anwendung nach und nach individuell auf das eigene Hautbedürfnis abgestimmt und gegebenenfalls intensiviert werden. Ergänzen Sie die Pflege unbedingt mit einem UV-Schutz, da der Peeling-Effekt die Haut anfälliger für Sonnenschäden machen kann. Auf alkoholische Produkte sowie mechanische und Fruchtsäure-Peelings sollten Sie hingegen besser verzichten, da diese die Haut zusätzlich reizen können.  

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