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Augenbrauen – Permanent Make-up vs. Microblading

Von Online Redaktion 23/04/2021
Credit: Pexels
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Nicht jede Frau ist mit vollen und perfekt geformten Augenbrauen gesegnet. Das heisst allerdings nicht, dass sie darauf verzichten muss. Schon seit mehreren Jahren ist Permanent Make-up eine Methode, um sich den Traum von perfekten Augenbrauen zu erfüllen. Seit wenigen Jahren wird allerdings auch das Microblading immer beliebter. Ein Vergleich. 

Permanent Make-up

Bei einem Permanent Make-up werden die Schönheitskorrekturen im Gesicht mit Hilfe von Tätowierungen durchgeführt, die nur in die obersten Hautschichten eingebracht werden. Das Verfahren kann allerdings nicht nur für die Augenbrauen genutzt werden, sondern auch für einen Lidstrich, eine Wimpernverdichtung, einen Schönheitsfleck, einen Lipliner oder die Farbauffüllung der Lippen. 

Microblading

Beim Microblading handelt es sich um eine asiatische Technik. Hier wird die Farbe von Hand in den Bereich der Augenbrauen eingebracht. Dabei werden mit einem speziellen Pigmentierstift, an welchem kleine aneinander gereihte Klingen befestigt sind, feinste Härchen nachgezeichnet. Mit sanftem Druck gleiten die Klingen über die Haut und verursachen Micro-Schnitte, in die die Farbe gebracht wird. Sie sind so fein, dass sie von echten Härchen kaum bis gar nicht zu unterschieden sind. Aus diesem Grund fällt das Ergebnis sehr natürlich aus. Wie beim Permanent Make-up muss die Farbe alle zwei bis drei Jahre regelmäßig aufgefrischt werden. 

Die verschiedenen Konzepte

Sowohl das Permanent Make-up, als auch das Microblading haben das selbe Ziel: die Optimierung der Augenbrauen. Der größte Unterschied ist wohl die Technik. Beim Permanent-Make-up wird auf ein modernes Pigmentier-Gerät gesetzt, wohingegen beim Microblading mit einem Pigmentierstift gearbeitet wird, welcher die Farbe in die durch Klingen eingeritzte Hautoberfläche füllt. Somit unterscheidet sich auch das Endergebnis. Beim Microblading wird die Haut weniger penetriert, was zu einem optischen 3D-Effekt und zu einer deutlich detaillierteren Augenbraue führt. Allerdings punktet das Permanent Make-up in der Haltbarkeit, die tendenziell etwas länger ist als beim Microblading. Auch im Punkt Kosten liegt das Permanent Make-up mit etwa 200 bis 300 Euro vorne. Fast doppelt so hoch liegt der Preis für ein Microblading

Vor- und Nachsorge

Zunächst können beide Vorgehensweisen durch die lang-anhaltenden Ergebnisse, die ausdrucksstarke Optik, die modernen und nur wenig schmerzhaften Techniken sowie den umfangreichen Anwendungsmöglichkeiten zur Brauenkorrektur punkten. Da viele Frauen die Behandlung als einen kosmetischen Eingriff einordnen, werden die Nebenwirkungen kaum thematisiert. Allerdings ist es wichtig auch die negativen Aspekte der Anwendungen zu kennen. So sollte auf die Brauenkorrektur verzichtet werden wenn eine Infektion, eine akute Entzündung, eine allergische Reaktion, eine verminderte Blutgerinnung oder undefinierte Wucherungen oder Muttermale vorliegen. Ebenfalls sollten Diabetiker, Schwangere, Epileptiker oder Menschen mit Hepatitis und HIV auf den Eingriff verzichten. Aufgrund dessen wird vor der Behandlung immer ein Beratungsgespräch stattfinden, bei dem alle Vorerkrankungen und Besonderheiten genannt werden sollten. Denn nicht nur der Gesundheitszustand könnte sich durch fehlende Informationen verschlechtern, sondern auch das Ergebnis könnte optisch beeinträchtigt werden.

Welche Methode ist die Richtige?

Ob Sie sich für das Permanent-Make-up oder das Microblading entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Allerdings empfiehlt séduction Ihnen, mit einer Kosmetikerin über beide Methoden zu sprechen und individuell auf Ihre Wünsche und Vorstellungen hin zu entscheiden. Hierbei sollten Sie vor allem darauf achten, dass das Kosmetikstudio sowohl seriös ist, als auch hygienisch und steril arbeitet.

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