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Bouldern: Ganzkörper-Workout mit Spaßgarantie

Von Redaktion 05/04/2021
Credit: iStock
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Bouldern ist ein Klettersport aus Frankreich, der in den letzten Jahren auch in Deutschland immer populärer geworden ist. Der Name der Sportart leitet sich jedoch aus dem Englischen von „boulder“ ab, oder auf Deutsch „Felsblock“. 

Die Geburtsstunde des Boulderns war 1890. Als fitnessbegeisterte Einheimische der Stadt Fontainebleau anfingen die Sandsteine im naheliegenden Waldgebiet zu besteigen. Bis heute werden Sie deshalb als „Bleausards“ bezeichnet. Bouldern ist heute ein richtiger Trendsport, dem man draußen oder drinnen nachgehen kann. Mittlerweile gibt es spezielle Boulderhallen und Vereine oder extra Areale in einer Kletterhalle. 

Bouldern vs. Klettern 

Bouldern ist zwar ein Klettersport, aber nicht mit dem herkömmlichen Klettern vergleichbar. Zumindest in der Halle können Sie alleine bouldern; Sie brauchen keine Schutzsicherung, sondern nur geeignete Sportkleidung, Kletterschuhe und gegebenenfalls eine Chalkbag mit Magnesiumcarbonat für besseren Halt. Der wichtigste Unterschied zwischen den Sportarten ist aber, dass Sie sich beim Bouldern auf einer Höhe von maximal vier Metern bewegen. Und weil die Hallen mit dicken Matten ausgestattet sind, können Sie bedenkenlos abspringen, falls Sie sich mal nicht halten können. 

Das sind die Benefits

Für die anfängerfreundliche Sportart braucht man im Grunde keine Vorkenntnisse. Unabhängig von Gewicht oder Alter können Sie in einer Kletterhalle nach einer kurzen Einführung direkt mit dem Bouldern beginnen. Es gibt Routen für Anfänger und Fortgeschrittene und Ziel ist immer vom Startpunkt irgendwie an den vorgegebenen Endpunkt zu kommen. Die Farben der Griffe zeigen dabei den Schwierigkeitsgrad an. Hört sich einfach an, aber ist körperlich wahnsinnig anstrengend. Beim Bouldern trainieren Sie Ihren gesamten Körper mit dem eigenen Gewicht. Fast alle Muskelgruppen werden beansprucht, Sie steigern Ihre Koordination und Maximalkraft und entwickeln auf lange Sicht hin ein besseres Körpergefühl. In einer Stunde Training können locker 350 kcal verbrannt werden! 

Draußen bouldern? 

Bei schönem Wetter macht Bouldern auch draußen Spaß, jedoch ist das Verletzungsrisiko an einem richtigen Felsbrocken natürlich höher. Draußen sollte man deshalb immer mindestens zu zweit sein und sich ein Crashpad mitnehmen. Ein Crashpad ist eine Schaumstoffmatte, die Sie vorsorglich für einen Sturz unterlegen. Aber weil man von oben nicht garantieren kann auf der Matte zu landen, übernimmt die zweite Person die Aufgabe des Spotters. Sie ist dafür zuständig ist sicherzustellen, dass die Matte einen Sturz abfedert. 

Wer nun Lust bekommen hat ein bisschen zu bouldern, muss sich noch ein wenig gedulden. Neben Gyms sind auch Kletterhallen momentan noch geschlossen.  

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