
Das Kinojahr 2026 hält zum Jahresende noch einige besondere Leinwandmomente bereit. Zwischen opulenter Science-Fiction, klassischer Literaturverfilmung und einer futuristischen Geschichte über künstliche Intelligenz treffen große Namen auf aufwendige Inszenierungen. Diese drei Filme versprechen in den kommenden Monaten besondere Kinoabende.
„Dune: Part Three“: Die Rückkehr nach Arrakis
Zum Jahresende wird es episch: Mit „Dune: Part Three“ führt Regisseur Denis Villeneuve seine monumentale Science-Fiction-Saga fort. Im Zentrum steht erneut Timothée Chalamet als Paul Atreides, während Zendaya als Chani zurückkehrt. Auch Florence Pugh und Jason Momoa sind wieder Teil des Ensembles, neu zum Cast stößt unter anderem Robert Pattinson.
Der dritte Teil basiert auf Frank Herberts Roman „Dune Messiah“ und setzt die Geschichte nach den Ereignissen der ersten beiden Filme fort. Wie schon die Vorgänger dürfte dabei nicht nur die Handlung, sondern auch die visuelle Gestaltung eine zentrale Rolle spielen. Monumentale Landschaften, futuristische Architektur und aufwendig gestaltete Kostüme machen „Dune“ zu einem der visuell prägendsten Filmprojekte des Jahres. In Deutschland soll „Dune: Part Three“ am 17. Dezember 2026 starten.
„Sinn und Sinnlichkeit“: Jane Austen neu interpretiert
Mit „Sinn und Sinnlichkeit“ kehrt im Herbst einer der großen Klassiker der britischen Literatur auf die Leinwand zurück. Die neue Verfilmung von Jane Austens Roman erzählt von den Schwestern Elinor und Marianne Dashwood und ihren unterschiedlichen Vorstellungen von Liebe, gesellschaftlichen Erwartungen und persönlicher Freiheit.
Daisy Edgar-Jones übernimmt die Rolle der besonnenen Elinor, während Esme Creed-Miles ihre impulsivere Schwester Marianne verkörpert. Regie führt Georgia Oakley. Neben der Geschichte selbst dürfte vor allem die visuelle Umsetzung für Aufmerksamkeit sorgen: historische Kostüme, elegante Interieurs und die britische Landschaft schaffen die charakteristische Atmosphäre des Stoffes. Der deutsche Kinostart ist aktuell für den 15. Oktober 2026 angesetzt.
„Klara und die Sonne“: Zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz
Eine gänzlich andere Zukunftsvision erzählt „Klara und die Sonne“, die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Kazuo Ishiguro. Im Mittelpunkt steht Klara, eine künstliche Gefährtin, die entwickelt wurde, um jungen Menschen Gesellschaft zu leisten. Als sie in das Leben der kranken Josie und ihrer Mutter eintritt, beginnt sie, die menschliche Welt und ihre Gefühle auf ungewöhnliche Weise zu verstehen.
Jenna Ortega spielt Klara, Amy Adams übernimmt die Rolle von Josies Mutter. Regie führt Taika Waititi. Der Film verbindet damit eine futuristische Welt mit einer emotionalen Geschichte über Liebe, Einsamkeit und die Frage, was einen Menschen eigentlich menschlich macht. Der deutsche Kinostart ist derzeit für den 29. Oktober 2026 geplant.
Drei Filme, drei Welten
Ob monumentales Science-Fiction-Epos, historische Romanze oder auch philosophische Zukunftsvision: Die drei Kinostarts könnten kaum unterschiedlicher sein. Gemeinsam ist ihnen die Verbindung aus starken Geschichten, prominenter Besetzung und einer ausgeprägten visuellen Handschrift. Damit bringen „Dune: Part Three“, „Sinn und Sinnlichkeit“ und „Klara und die Sonne“ zum Jahresende noch einmal ganz unterschiedliche Facetten des Kinos auf die große Leinwand.
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