Augen Make Up

Blicköffner Mascara: Tipps für volle, lange Wimpern

Von Redaktion 30/01/2020
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Wer wünscht ihn sich nicht, diesen wachen, verführerischen Blick, der dank des Strahlenkranzes aus perfekt definierten Klimper-Wimpern unwiderstehlich ausdrucksstark wirkt? Mit einer guten Wimperntusche kann sich jeder einen solchen Strahle-Look zaubern. Doch sollte man dabei auf die richtige Technik achten – und die ist auch gar nicht schwer.

séduction stellt in diesem Überblick die wichtigsten Tusch-Tipps zusammen.

Dicht am Wimpernansatz beginnen und mit Zick-Zack-Bewegungen arbeiten

Für voll wirkende Wimpern ist es wichtig, direkt am Ansatz des Wimpernkranzes mit dem Tuschen zu beginnen. Dabei blickt man am besten nach unten und setzt das Mascara-Bürstchen dicht an den Ansatz an und zieht es mit Zick-Zack-Bewegungen nach oben. Ab der Mitte empfiehlt es sich, das Bürstchen bis zu den Wimpernspitzen nach oben abzurollen. Diese Technik verleiht den Wimpern mehr Volumen und sorgt dafür, dass die Härchen nicht so leicht verkleben. Wer einen nur spärlich mit Härchen bestückten Wimpernkranz hat, kann so seinem Blick mehr Tiefe verleihen. Bei dichten Wimpern können auch erst die Spitzen getuscht und anschließend eine zweite Schicht mit Zick-Zack-Bewegungen aufgetragen werden. Die Bewegung mit dem Bürstchen nach rechts und links ist im Allgemeinen zu empfehlen, da sie das Verkleben der Härchen verhindert. Eine Wimpernzange sollte zum Formen von schön geschwungenen Wimpern nur vor dem Auftragen der Mascara verwendet werden, denn danach sind die Wimpern sehr empfindlich und können leicht abbrechen.

Unteren Wimpernkranz sparsam tuschen und dafür Spitzenhighlights setzen

Für den perfekten Augenaufschlag soll auch der untere Wimpernkranz getuscht sein: Das macht man am besten, indem man das Wimpernbürstchen senkrecht hält. Dabei sollte man aber aufpassen, nicht zu viel Farbe aufzutragen, da dadurch das Auge optisch nach unten gezogen werden könnte und kleine Farbklumpen auf den kleinen unteren Härchen besonders auffällig sind. Lieber sollte man sich auf die Intensität der oberen Wimpern konzentrieren und sie gegebenenfalls mit einem extravagantes Detail ausstatten: Schwarz getuschte Wimpern kann man sehr einfach pimpen, indem man die Spitzen mit farbiger Mascara versieht. Je nach Augenfarbe kann man zum Beispiel zu Grün, Blau oder Braun greifen. Letztere Farbe eignet sich besonders gut, um sich einen Nude-Look für die Wimpern zu zaubern.

Regelmäßig Mascara austauschen und nicht pumpen

Bei manchen ist es zur unbewussten Angewohnheit geworden: das „Pumpen“ mit dem Bürstchen in der Mascara-Patrone. Der Glaube, die Tusche würde dadurch durchgerührt und somit von der Textur her geschmeidiger werden, ist ebenso ein falsches Wunschdenken wie die Überzeugung, man würde so die richtige Menge an Mascara auf das Bürstchen bekommen. Fakt ist: Pumpen bringt nichts, im Gegenteil, es schadet sogar. Und zwar der Wimperntusche, da sich aufgrund der durchs Pumpen in den Behälter gelangte Luft die Tusche schneller austrocknet und somit Klumpen bildet; aber auch unseren Wimpern, auf denen sich die Brösel der vertrockneten Mascara ablagern. Die Lebenszeit einer Mascara kann man durch den Pump-Verzicht verlängern. Dennoch sollte die Mascara nicht länger als auf der Packung angegeben verwendet werden, das sind in der Regel sechs Monate. Denn nach und nach lagern sich durch die Sauerstoffzufuhr während des Tuschens in der Mascara Bakterien ab, die ins Auge gelangen könnten.

Welches Bürstchen für welchen Wimperntyp

Jetzt bleibt noch eine wichtige Frage offen: Welches Mascara-Bürstchen eignet sich für welche Art von Wimpern? Hier drei Anhaltspunkte:

  • Grundregel: Kurze Borsten für kurze Wimpern, lange für lange – ganz einfach.
  • Gebogene Bürsten sind besonders für kurze Wimpern geeignet. Außerdem schaffen Bürsten mit weit auseinanderliegenden Borsten Länge.
  • Buschige Bürsten mit einer hohen Borstendichte sorgen für Volumen.

Credit: Daniele Duella

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