Underpainting ist eine der Techniken, die aus der Welt der Runways und Red Carpets ihren Weg direkt in den Alltag gefunden hat.
Diesen berühmten „natürlich modellierten“ Look, kennt man eigentlich nur von Celebrities. Hailey Bieber, Kendall Jenner oder Kaia Gerber sind Beispiele dafür – was viele aber nicht wissen: Hinter ihren makellosen Glows steckt oft Underpainting. Eine subtil-effektive Schmink-Methode, die auf Fotos und im echten Leben wie ein besonders gut gesetztes Licht wirkt.
Was Underpainting eigentlich ausmacht
Im Kern bedeutet Underpainting, dass Kontur, Highlighter und Korrektor auf die gepflegte, ungeschminkte Haut aufgetragen werden noch bevor irgendeine Foundation ins Spiel kommt. Die Texturen sind meist cremig und lassen sich leicht ausblenden, so dass das Gesicht nicht geschminkt, sondern einfach klar gegliedert und wie weichgezeichnet aussieht. Typisch ist, Schattierungen sanft unter den Wangenknochen, an der Stirn und dem Kiefer zu setzen. Highlights werden aufs Nasenbein und die höchsten Wangenpunkte gegeben. Besonders wichtig: Die Konturlinie für die Wangen sollte etwa beim äußeren Augenwinkel auslaufen, damit alles natürlich bleibt.
Das Finish: Frische statt Maske
Im nächsten Schritt wird eine leichte, transparente Foundation mit einem fluffigen Pinsel sanft darübergegeben. Das verschmilzt alle Akzente, sodass die Konturen wirken, als lägen sie quasi unter der Haut. Kein Schichten, keine Masken-Optik, sondern entspannte Frische wie nach einem guten Schlaf und ein bisschen Sonne.
Textur, Pflege & Alltagstauglichkeit
Wer sich beim Contouring sonst nie ganz sicher war, wird hier von der Einfachheit überzeugt: Die Texturen sind ultraleicht, lassen sich für minimale oder stärkere Effekte aufbauen und „verschwinden“ trotzdem im Gesamtlook.
Subtiler Wow-Effekt auch für Minimalisten
Das Faszinierende an Underpainting ist das Ergebnis: ein Look, der im Alltag unangestrengt wirkt, aber in Fotos sofort auffällt – nicht als Make-up, sondern als dieses subtile Extra, das man schwer erklären kann. Gerade die Highlighter geben oft den entscheidenen Pop an den richtigen Stellen, auch wenn man gar nicht die volle Routine durchzieht. Manchmal genügt schon ein bisschen Underpainting hier und da – so wirkt das Gesicht definierter, lebendig, aber nie geschminkt. Eine moderne Beauty-Routine, die Wirkung zeigt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen und genau darin liegt ihr Zauber.
Auch interessant: