Soft Matte Make-up: So wirkt matter Teint frisch - séduction Magazin Germany
Make Up und Schminktipps

Soft Matte Make-up: So wirkt matter Teint frisch

Von Monroe Rei Vogel 03/08/2026
Model mit soft-mattem Teint, dezentem Glow auf den Wangen, zurückgekämmtem Haar und roten Statement-Ohrringen.
Credit: Spotlight Launchmetrics
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Der anhaltende Trend zum extremen Glanz wird zunehmend durch ein kontrolliert mattiertes Hautbild abgelöst. Das Stichwort lautet Soft Matte Make-up!

Der starke Glow, der vor allem durch K-Beauty-Trends wie Glass Skin populär wurde, bestimmte das Make-up der vergangenen Jahre. Gerade im Sommer, wenn Wärme, Schweiß und eine erhöhte Talgproduktion ohnehin für mehr Glanz sorgen, kann ein stark reflektierendes Finish jedoch schnell zu viel werden. Zudem lassen Lichtreflexe Poren, Unebenheiten und kleine Unreinheiten mitunter stärker hervortreten. Soft Matte Make-up setzt deshalb auf einen ausgeglichenen Teint, bei der vor allem die T-Zone mattiert wird, während Wangen und Lippen weiterhin leicht schimmern dürfen.

Dewy, Satin, Velvet oder Soft Matte?

Bei Skin Tints und Foundations bestimmt das Finish den Grad der Lichtreflexion. Während Dewy ein glänzendes, feucht wirkendes Finish erzeugt, sorgen Glowy, Radiant und Luminous für Leuchtkraft ohne diesen ausgeprägten Wet-Look. Die Kategorien Natural und Skin-like zielen auf eine möglichst unauffällige, hautähnliche Optik ab. Satin-Finish beschreibt dagegen meist einen dezenten Schimmer mit einer leichten Mattierung. Begriffe wie Velvet und Soft Matte werden beide häufig für ein samtiges, weichgezeichnetes Hautbild mit kontrolliertem Glanz verwendet. Die Übergänge sind fließend, da die Bezeichnungen je nach Marke und Formulierung unterschiedlich ausgelegt werden.

Anne Hathaway trägt Soft Matte auf dem Red Carpet

Für die Premiere von „The Odyssey“ in Paris zeigte sich Anne Hathaway mit einem Make-up von Hung Vanngo, das auf ein elegantes Soft-Matte-Finish setzte. Sanfte Konturen, ein warmes Rouge und ein dezenter Schimmer auf den Wangen haben ihrem ebenmäßigem Teint Tiefe verliehen. Zusätzlich sorgten neutrale Eyeshadows in Braun, ein präziser Lidstrich und definierte Wimpern für ein bisschen Drama um die Augenpartie, während die Lippen in einem natürlichen Roséton mit etwas Gloss glänzten.

Möchten Sie den Look nachschminken, tragen Sie Ihre Foundation am besten dünn von der Gesichtsmitte nach außen auf und decken einzelne Stellen bei Bedarf punktuell ab. Ein cremiger Bronzer schafft weiche Übergänge, die sich mit wenig Puderbronzer fixieren lassen. Das Rouge wird sparsam aufgetragen und sorgfältig verblendet, damit es nahtlos mit der Grundierung verschmilzt. Den Highlighter beschränken Sie am besten nur auf Lippen und Wangen, während die übrigen Gesichtspartien matt gehalten werden.

Dos und Don’ts für den Soft-Matte-Look

Damit der Soft-Matte-Look gelingt, bildet eine gründlich mit Feuchtigkeit versorgte Haut die wichtigste Grundlage. So verhindern Sie, dass matte Texturen an trockenen Stellen haften bleiben. Tragen Sie Foundation und Puder am besten in feinen Schichten auf und layern Sie das Produkt nur dort, wo es wirklich Deckkraft oder Mattierung braucht. Zu viel Produkt, ein großflächiger Puderauftrag oder austrocknende Primer lassen das Finish andernfalls schnell maskenhaft wirken. Setzen Sie Highlighter ganz gezielt und sparsam auf den höchsten Punkten der Wangen ein, während Sie ungewollten Glanz in der T-Zone besser umgehen, da dieser Poren optisch vergrößert. Für das Auffrischen im Laufe des Tages greifen Sie einfach zu Blotting Papers oder Puder für Stirn, Nase und Kinn.

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