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Ob trocken oder nass, erst ein Aftershave komplettiert die Rasur. Die Klingen sind bei jeder Rasiermethode in direktem Kontakt mit der Haut, Rasurbrand und Spannungsgefühle sind also vorprogrammiert. Ein Aftershave klärt, versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und beruhigt mit entzündungshemmenden Wirkstoffen. Dabei ist wichtig, das auf die individuellen Hautbedürfnisse abgestimmte Aftershave zu finden. Klassische Rasierwasser können hier problematisch sein, da sie oft viel Alkohol enthalten, wodurch es zu Brennen und Rötungen kommen kann. Außerdem ist der Parfumgehalt meist recht hoch, was die Haut zusätzlich reizen kann. Um diese beißende Wirkung zu vermeiden, lohnt es sich, auf eine der pflegenden Aftershave-Varianten umzusteigen.

 Tonic als Basis für jeden Hauttyp

Aftershave-Tonics beugen Hautirritationen vor, da sie vor allem aus natürlichen Stoffen bestehen und oft Kräuterextrakte beinhalten, die die Haut beruhigen und helfen, die Poren zu verschließen. Der Grund, weshalb Tonics fester Bestandteil der Rasierroutine sein sollten, ist ihre desinfizierende Wirkung. Somit sind sie die ideale flüssige Alternative zum Rasierwasser, insbesondere für all jene, die zu öliger Haut neigen.

Lotion und Balsame spenden Feuchtigkeit, Gels kühlen und beruhigen

Cremige Texturen sind für trockene Hauttypen ein Muss. Lotions sind sowohl erfrischend als auch pflegend und schenken der Haut Feuchtigkeit durch reichhaltige Inhaltsstoffe wie beispielsweise Sheabutter. Diese Aftershave-Version ist auch bestens für die allgemeine Gesichtspflege geeignet. Balsame sind besonders lipidreich und sanft, was sie zur perfekten Pflege für sensible Haut macht. Sie helfen, Spannungsgefühle nach der Rasur zu bekämpfen und sind oft angereichert mit wohltuenden Pflanzenextrakten wie Aloe Vera oder Ringelblume. Dank ihrer fettreichen Formulierung bieten sich Balsame vor allem jetzt in den Wintermonaten als schützende Pflege an. Gele sind besonders empfehlenswert bei starken durch die Rasur verursachten Hautirritationen, da sie den Juckreiz mindern und auf die betroffenen Stellen kühlend wirken. Vor Gebrauch all dieser Aftershave, sollten zwei Dinge beachtet werden. Zum einen sollte das Gesicht mit kaltem Wasser von Schmutz und Rückständen befreit werden, da dadurch die Haut gestrafft wird und sich die Poren schließen. Zum anderen ist wichtig, das Gesicht anschließend trocken zu tupfen. Rubbeln ist tabu.

Aftershaves auch für Bartträger wichtig

Unter dem Drei-Tage-Bart ist die Haut oft trocken. Ein feuchtigkeitsspendendes Aftershave kann Trockenheit verhindern und versteht sich als Hautpflege, die sich wiederum auf den Bartzustand auswirkt. Denn Lotion, Balsam und Co. können Trockenheitsschüppchen der Haut, die sich im Bart verfangen, entgegenwirken. Auch nach dem Bartstutzen sollte man Aftershave verwenden, um sich gegen die durch die Rasur verteilten Schmutz- und Hautschuppenrückstände zu schützen, am besten mit einem adstringierenden, das Gewebe zusammenziehenden und dadurch entzündungshemmenden, Aftershave.

Text: Pia Scheiblhuber

Credit: istock

séduction Magazin