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Bartpflege

Drei Faktoren, die hochwertige Rasierklingen ausmachen

Von Joana Greimers 05/04/2020
Credit: Stocksy
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Für viele Männer ist der Rasierer zur Nassrasur ein Alltagsgegenstand, über den sie nicht weiter nachdenken. Mit dem ersten Bartflaum wurde der erste Rasierer gekauft, den man sich entweder beim Vater abgeschaut hat, in der Fernseh-Werbung toll fand oder sich in der Drogerie spontan zugelegt hat. Und das war‘s, ein Bund fürs Leben eben.

Beschäftigt man sich dann doch mal eingehender mit seinem Alltagsfreund, weil man unzufrieden mit der Performance ist, seinen Bart-Style ändert oder seine Kosten genauer im Blick hat, entscheiden drei Faktoren darüber, was eine hochwertige Rasierklinge ausmacht:

  1. Herstellung: Rasierklingen sind extrem dünne Edelstahlblätter, die durch verschiedene Zyklen an Erhitzen, Schockgefrieren und Veredelungsschichten unterschiedliche Härtegerade erzielen (oft als „HR“ auf Packungen ausgewiesen). Dabei gilt: Je härter eine Klinge, desto robuster und langlebiger ist sie. Dazu kommt die Messerschärfe durch den Schleifprozess. Diese hohe Qualität zeigt sich dann auch in den verarbeiteten Rasierern: stabile Verarbeitung, Originalklingen mit Seriennummer, scharfe Kanten ohne Macken, Mehrfachklingen.
  2. Bedürfnisse: Abhängig vom jeweiligen Bedürfnis und Einsatzgebiet des Rasierers können Klingen für den einen Mann super funktionieren und für den anderen Mann so gar nicht. Wird also Wert auf eine tägliche, sorgfältige und schonende Nassrasur gelegt, empfehlen sich Systemrasierer, auch Mehrklingen-Rasierer genannt. Das ist die gängigste Variante, die auch von klassischen Herstellern wie Gillette, Wilkinson & Co. angeboten. Möchte man jedoch besonders präzise Kanten rasieren, ist ein Rasierhobel eventuell die bessere Option. Dadurch, dass es nur eine Klinge gibt, hat man eine bessere Kontrolle, kann Druck und Aufsatzwinkel der Klinge regulieren. Hier wird lediglich die Rasierklinge ausgetauscht, was momentan als nachhaltiger und kostengünstiger von neuen Rasierklingen-Marken beworben wird.
  3. Pflege: Mindestens genauso wichtig wie die Wahl einer Qualitätsklinge ist die Pflege und Handhabung des Rasierers zuhause. Entgegen vieler Filmszenen sollte der Rasierer nicht an der Waschbeckenkante aufgeschlagen werden, da die Klingen dadurch Mikrorisse erleiden und so bei der Rasur die Haut verletzten können. Die Klingen sollten nach der Rasur immer mit kaltem Wasser abgespült und mit der Klinge nach oben liegend im Schrank aufbewahrt werden, damit sie möglichst schnell trocknen können. Zieht man den Rasierer in entgegengesetzter Rasur-Richtung über eine alte Jeanshose, werden kleine Unreinheiten und Splitter entfernt und die Klingen wieder geschärft.

Und hier noch ein Tipp aus der Redaktion: wem der Gang zum Drogeriemarkt zu lästig und teuer wird, der sollte sich Klingen-Abos und neue Rasur Start-ups wie Shave-Lab, Mornin‘ Glory oder Boldking näher anschauen.

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