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Hautpflege Männer

Pflegetipps: eingewachsene Haare nach der Rasur

Von Redaktion 18/09/2020
Credit: Stocksy
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Sie jucken, sind schmerzhaft und verursachen Rötungen und Schwellungen – eingewachsene Haare können unerwünschte Begleiterscheinungen einer Rasur sein.

Wie Sie diese behandeln und vorbeugen können, erklärt Ihnen séduction. 

Wie entstehen eingewachsene Haare?

Nach der Rasur kann es vorkommen, dass sich ein Haar in die Haut zurückzieht, sich dort einrollt und einwächst. Es verschwindet unter der Hautoberfläche und wächst dort weiter. An der Stelle, an der das passiert, bildet sich dann meist eine pickelartige Unebenheit. Diese sieht nicht nur unschön aus, sondern kann eitern, jucken sowie Schwellungen und Schmerzen verursachen. 

Rasierklingen regelmäßig wechseln

Der Hauptgrund für eingewachsene Haare ist meist eine stumpfe Rasierklinge. Diese kann bei der Rasur neben eingewachsenen Haaren auch zu Hautreizungen und Rasurbrand führen. Wenn Sie also bemerken, dass die Klinge am Haar zieht oder sich rau auf der Haut anfühlt, wird es höchste Zeit, die Rasierklinge durch eine neue zu ersetzen. 

Eingewachsene Haare – Was tun?

Eingewachsene Haare verschwinden in der Regel von alleine. Trotzdem kann man einige Maßnahmen ergreifen, um sie schneller zu entfernen:

1. Nicht berühren: Regel Nummer eins: Den betroffenen Bereich nicht unnötig berühren damit er sich besser regenerieren kann und keine Entzündungen entstehen. Auch das Rasieren des Bereichs sollten Sie am besten vorerst unterlassen.

2. Warme Kompressen: Es wird empfohlen, die Stelle für einige Minuten mit einem warmen nassen Handtuch zu befeuchten. Denn auf durchfeuchteter Haut kommen die Haare schneller aus den Poren.

3. Feuchtigkeitscremes verwenden: Außerdem sollte die Hautpartie mit einer nicht fettenden Feuchtigkeitscreme eingerieben werden. So werden trockene Hautpartien geheilt und abgestorbene Hautschuppen entfernen. Um die Pflege zu intensivieren wird empfohlen, eine Feuchtigkeitscreme mit einem kühlenden und beruhigenden Inhaltsstoff wie Aloe Vera zu verwenden. 

4. Peelen: Peelings entfernen abgestorbene Hautschuppen, die das eingewachsene Haar daran hindern könnten, an die Oberfläche zu gelangen. Stehen diese nicht mehr im Weg, sind die Chancen größer, dass das Haar schnell wieder rauswächst. 

5. Haar entfernen: Wenn das Haar durch die Hautoberfläche kommt, können Sie vorsichtig versuchen, es mit einer Pinzette heraus zu ziehen. Danach sollte die Stelle desinfiziert werden, damit keine Entzündung entsteht. Entzündet sich die Stelle trotzdem, sollten Sie eine entzündungshemmende Salbe mit Zink verwenden und sich für die weitere Behandlung an einen Dermatologen wenden.

Vorbeugungsmaßnahmen

Vor dem Rasieren sollte die Haut für mindestens drei Minuten mit warmem Wasser befeuchtet werden. Außerdem sollte die Rasur immer von Rasierschaum begleitet werden. Dieser minimiert die Reibung zwischen Klinge und Haut, spendet Feuchtigkeit und beugt damit Rasurbrand, Reizungen und eingewachsenen Haare vor. Auch Peelings und Feuchtigkeitscremes sollten vorbeugend aufgetragen werden. Bei der Verwendung von After-Shave sollten Sie darauf achten, dass es kein Alkohol enthält, da dieser die Haut austrocknet.

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