Nischenduftlabels, die man kennen sollte - séduction Magazin
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Parfum News

Nischenduftlabels, die man kennen sollte

Von Pia Scheiblhuber 12/05/2020
Credit: Stocksy
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Düfte eröffnen neue Welten. Oder alte, vergangene, die mit einzigartigen Kompositionen zum Leben erweckt werden und sich in einem neuen, die Erinnerung auffrischenden Gewand präsentieren. Parfums sind zum Träumen da. Und da Träume aus einem ganz besonderen, unbeschreiblichen und unfassbaren Stoff gestrickt sind, brauchen sie auch ebenso außergewöhnliche Düfte, um evoziert zu werden. Düfte von Nischenbrand kommen diesem Verlangen oft näher als die Parfums der bekannten Marken.

séduction stellt vier Nischenduftlabels vor, bei denen Sie ebensolche flüssige Traumelixiere finden können.

Zarkoperfume

Clean und minimalistisch: Die Flakons der Marke Zarkoperfume setzen bereits ein klares Statement. Die Besonderheit der aus Dänemark stammenden Kompositionen steckt jedoch im Flakon: Es handelt sich nämlich um Molekül-Parfums, die ganz individuelle Noten versprühen. Die ausschließlich synthetischen Inhaltsstoffe entfalten erst in Verbindung mit dem einzigartigen Aroma der Haut einen ganz außergewöhnlichen Duft. Alle Parfums der Marke sind daher auch unisex – und alle sind garantiert Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Der kreative Kopf des Labels ist Zarko Ahlmann Pavlov. Die Cloud Collection gehört zu seinen wohl aufsehenerregendsten Kreationen: Die diamantförmigen Duftmoleküle können durch Schütteln direkt im Flakon sichtbar werden.

Urban Scents

Düfte als Schlüssel zu einer Reise in die Welt der Sinne: Dieser Idee folgend, werden bei Urban Scents Parfums kreiert. Sie soll einem die Sinneswelt olfaktorisch eröffnen und auch Erinnerungen sollen durch ganz gezielte Duftverbindungen heraufbeschworen werden. Die tiefblauen Flakons des Labels  sind mit dem unverkennbaren Popeller-Logo versehen – eine Anspielung an die Gründerin, die Französin Marie Urban-Le Febvre, eine ebenso leidenschaftliche Pilotin wie Parfum-Kreateurin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Alexander Urban, ein Österreicher, betreibt sie die Parfum-Manufaktur in einer Seitenstraße des Berliner Kurfürstendamms. Die exquisiten Rohmaterialien für ihre acht Düfte beziehen sie von unabhängigen Herstellern aus einem kleinen Dufthaus in Grasse. Zeitgenössische Interpretionen typischer Duft-Ingredienzen zeichnen Parfums wie „Dark Vanilla“, „Singular Oud“ oder „Gunpowder Cologne“ aus.

Wiener Blut

Tradition, Mode und Zeitgeist des 19. Jahrhunderts beeinflussen die Düfte der Nischenmarke Wiener Blut. 2009 startete die österreichische Marke, gegründet von Alexander Lauber, mit der Neuinterpretation von sogenannten Taschentuch-Parfums, mit denen Einstecktücher eingesprüht werden und die somit nicht in direkten Kontakt mit der Haut kommen. Die Düfte, die nun von Wiener Blut angeboten werden, sind aber ebenso für den Körperkontakt gedacht. Die unkonventionellen Namen, mit denen sich die mit klaren Ecken und bogenförmigen Flächen gezierten Flakons schmücken, zeugen von ebenso unkonventionellen Duftkompositionen: „Volkamaria“, „Freudian Wood“ oder auch „Ex Voto“ und „Unheimlich“ zählen zum Wiener Blut-Repertoire und zeugen von den Geheimnissen der Kosmetik-Garnituren des Habsburgerreiches.

Maison Francis

Ebenfalls 2009 entstand das Fragrance House Maison Francis, das von Francis Kurkdjian und Marc Chaya gegründet wurde. Die Kollektionen des Pariser Labels sind als Duft-Garberoben zu verstehen, die unzählig viele Gefühlsfacetten zum Ausdruck bringen sollen. Es geht darum, ein Parfum im wahrsten des Wortes zu tragen, sich damit zu kleiden und sich darin rundum wohlzufühlen. Die von Luxus und Exklusivität geprägte französische Parfumtradition dient der Marke als Inspiration. Die Hervorhebung der Sinnlichkeit steht bei den Kreationen stets im Mittelpunkt. Wer auf einen Mix aus Zeitlosigkeit, Reinheit und Raffinesse steht, sollte in der „Frangrance Wardrobe“ von Maison Francis fündig werden. Das Label kreiert sowohl Frauen- als auch Herrendüfte.

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