Werbung
Parfum Trends

Die Magie orientalischer Düfte

Von Pia Scheiblhuber 09/06/2020
Credit: PR
W

Warm, sinnlich und unglaublich verführerisch: Orientalische Düfte hüllen ihre Träger in einen besonders aromatischen Duftmantel. Ähnlich wie mit knallroten Lippen, schwarzen Fingernägeln oder betonten Augenbrauen, kann man auch mit einem anregenden orientalischen Parfum ein klares Beauty-Statement setzen.

séduction beleuchtet die Faszination dieser Düfte.

Zusammensetzung orientalischer Düfte

Orientalische Duftkompositionen können auf unterschiedlichen Duftnoten basieren: von süßen über würzigen bis hin zu animalischen Nuancen findet man alles. Oft macht erst ein Kontrast in Form einer virtuosen Kombination intensiver Duftnoten ein gelungenes und besonders verführerisches orientalisches Parfum aus. Gewürze wie Zimt, Nelken, Muskat oder Kardamom kommen in Kombination mit animalischen Nuancen wie Wildleder und Moschus so richtig zur Geltung. Letztere wiederum verleihen dem Duft eine aphrodisierende Wärme. Was für eine gelungene Komposition auch nicht fehlen darf: eine dezente bis ordentliche Portion Süße (Vanille, Patschuli, Mandel oder Tonkabohne) sowie holzig-erdiges Aroma dank Amber oder Tabak. Auch fruchtige Komponenten können mitmischen, dann wirkt der Duft aber leichter und kann auch als halborientalisch bezeichnet werden.

Wirkung: sinnlich und verführerisch

Die Bezeichnung „orientalisch“ verdient sich ein Duft durch seine wuchtige Würzigkeit und sein anregendes Aroma. Ein olfaktorischer Overload ist genau jene Art von Sinneskick, den sich Liebhaber orientalischer Düfte von einem Parfum wünschen. Sie kleiden sich mit einem unsichtbaren aber doch so präsenten Stoff, der Eindruck hinterlässt. Verführerisch und sinnlich wirken diese Düfte und unterstreichen den Charakter eines selbstbewussten Menschen. Für einen besonderen Abend sind diese Parfums besonders gut geeignet. Sobald die blumigen oder auch fruchtigen Komponenten den Ton angeben, sind orientalische Düfte auch im Alltag gut tragbar.

Die Geburtsstunde 1925: „Shalimar“ von Guerlain

Das erste orientalische Parfum stammte von einem französischen Traditionshaus. Tatsächlich war es die Marke Guerlain, die 1925 mit „Shalimar“ den ersten Duft dieser Art auf den Markt brachte. Heute zählt er immer noch zu den Topsellern. Die Idee dahinter: Jacques Guerlain wollte mit diesem Duft die Liebe zwischen dem indischen Kaiser Shah Jahan und der Prinzessin Mumtaz Mahal in flüssiger Form verewigen. Der Kaiser ließ die Shalimar-Gärten für seine große Liebe errichten – daher der Parfumtitel. „Shalimar“ besticht mit Zitrusfrüchten, Bergamotte und Zeder in der Kopfnote. Patschuli, Iris und Vetiver behaupten sich in der Herznote, die in die süßlich-warme Basisnote aus Vanille, Leder und Weihrauch mündet.

Werbung