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Venedig zur Biennale: Drei Hotels mit optimaler Lage

Von Monroe Rei Vogel 03/05/2026
Credit: Unsplash
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Zur Biennale wird die Wahl des Hotels in Venedig vor allem eine Frage der Lage. Wege über das Wasser, die Nähe zu den Pavillons und eine funktionierende Logistik im Alltag sind wichtiger als klassische Komfortkriterien. séduction stellt 3 Destinations vor.

Aman Venice

Das Aman Venice liegt im Palazzo Papadopoli direkt am Canal Grande, also in einer dieser klassischen, fast überhöhten Lagen, die man in Venedig schnell mit Postkartenmotiven verbindet. Der Zugang erfolgt meist über den Wasserweg, was praktisch ist. Innen ist das Gebäude historisch stark aufgeladen, gleichzeitig wurde vieles bewusst zurückgenommen gestaltet, wodurch die Räume eher zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendeln, statt sich klar festzulegen. Für die Biennale bedeutet das vor allem: Man ist nicht im Zentrum der Ausstellung selbst, aber nah genug dran, um ohne große Umwege zwischen Giardini, Arsenale und Rückzugsort zu wechseln.

The St. Regis Venice

The St. Regis Venice besteht nicht aus einem einzelnen Palast, sondern aus mehreren miteinander verbundenen historischen Gebäuden direkt am Canal Grande. Diese Struktur merkt man im Inneren recht deutlich, weil sich die Wege nicht wie in einem klassischen Grand Hotel an einem zentralen Punkt bündeln, sondern eher verzweigt verlaufen. Öffentliche Bereiche wie Lobby, Bar oder Restaurant sind dabei so platziert, dass sie immer wieder den Bezug zum Wasser herstellen. Vieles wirkt dadurch eher modular, was in Venedig durchaus ein interessanter Kontrast zu den großen, geschlossenen Palazzi ist. Die Zimmer selbst sind unterschiedlich positioniert, je nachdem, in welchem der verbundenen Gebäude sie liegen. Einige gehen direkt auf den Canal Grande, andere eher in ruhigere Innenbereiche.

Hotel Metropole

Das Hotel Metropole an der Riva degli Schiavoni wirkt von außen wie Teil der belebten Uferpromenade, innen jedoch deutlich ruhiger und atmosphärischer: dunkle Salons, schwere Stoffe, Spiegel und zahlreiche dekorative Objekte prägen das Interior Design. Das familiengeführte Haus sammelt seit Generationen Kuriositäten wie Fächer oder Taschen, die den Räumen eine persönliche, leicht eigenwillige Note geben. Die 67 Zimmer und Suiten sind sehr unterschiedlich, von einfachen Kategorien bis zu großzügigen Varianten mit Lagunenblick oder besonderen Ausstattungen; ein genauer Blick bei der Buchung ist daher sinnvoll. Kulinarisch reicht das Angebot vom Michelin-prämierten Restaurant bis zum Gartenhof und zur Bar, die auch von Einheimischen besucht wird. Während der Biennale ist die Lage besonders praktisch: Die Giardini sind gut erreichbar, gleichzeitig bietet das Hotel einen ruhigen Rückzugsort zwischen den Ausstellungsbesuchen.

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