Spa & Wellness

Selbstmassage als Teil der Selfcare-Routine

Von Elma Placo 30/10/2021
Credit: Pexels
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Egal, ob wir den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, im Garten mit gebeugtem Rücken arbeiten oder auf das Smartphone starren: wir belasten unseren Körper täglich. Die Folgen falscher Belastung bemerken wir allerdings meistens erst, wenn es zu spät ist. Wiederkehrende Kopfschmerzen, einem verspannter Nacken oder hartnäckige Rückenschmerzen sind erste Anzeichen. séduction zeigt Ihnen heute, wie eine Selbstmassage helfen kann.

Jeder kennt das befreite Gefühl nach einer Massage. Man fühlt sich entspannt, die Muskeln sind gelockert, der Stress ist wie vergessen und die Energiereserven sind wieder aufgefüllt. Um diese Vorteile öfter für sich zu nutzen, müssen Sie jedoch nicht immer einen Massagetherapeuten aufsuchen. Stattdessen können Sie regelmäßig Techniken anwenden, um sich selbst zu massieren und Verspannungen auf diese Art zu lindern. Wichtig: Die Selbstmassage ist kein Ersatz für notwendige medizinische oder therapeutische Behandlungen. Regelmäßig praktiziert können Sie mit einer Selbstmassage aber die Benefits einer professionellen Anwendung verlängern und zwischen den einzelnen Sitzungen eine Verbesserung erzielen.

Selbstmassage bei Nacken- und Schulterverspannungen

Nackenschmerzen werden oft durch Überbeanspruchung und schlechte Körperhaltung verursacht. Um Ihrem Nacken und Ihren Schultern eine Pause zu gönnen, können Sie diese Selbstmassage-Technik ausprobieren: Verschränken Sie Ihre Hände hinter dem Nacken und üben Sie mit den Handflächen auf jeder Seite gleichmäßigen Druck aus. Reiben Sie langsam auf und ab. Drücken Sie dann mit den Fingern der rechten Hand entlang der linken Halsseite. Neigen Sie Ihren Kopf dann nach links und arbeiten Sie sich Stück für Stück zu Ihrer Schulter vor. Dreimal wiederholen, dann die Seite wechseln. Wenn Sie etwas mehr Zeit haben, ist es empfehlenswert einen Massageball zu verwenden. Diesen zwischen Schulter und Wand legen und leicht massieren, um die Verspannung zu ertasten.

Abhilfe bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind meist die Folge von falschem Sitzen. Um den Rücken zu entlasten, sollten Sie mindestens jede Stunde aufstehen und etwas herumlaufen. Zusätzlich können Sie sich nach einem stressigen Arbeitstag eine Selbstmassage gönnen. Legen Sie sich dafür mit dem Rücken flach auf den Boden und stellen Sie die Füße schulterbreit auf. Legen Sie eine Schaumstoffrolle auf die Mitte Ihres Rückens, direkt unter Ihre Schulterblätter. Schaukeln Sie Ihren Körper dann auf und ab. Auch mit einem Massageball können Sie ganz einfach Ihren Rücken massieren. Hierfür auch auf den Rücken legen und den Tennisball auf dem Steißbein platzieren. Für maximale Entspannung im unteren Rücken legen Sie den Fokus auf die Hüfte, indem Sie die Knie seitlich fallen lassen.

Kopfschmerzen mit Massage behandeln

Nichts bringt das Leben so zum Stillstand wie eine Migräne. Mit bestimmten Akupressurpunkten können Sie das blockierte und pochende Gefühl lindern. Zwischen den Augen mit dem Zeigefinger und Mittelfinger Druck ausüben. Beide Zeigefinger dann auf den höchsten Punkt der Wangenknochen legen. Der dritte Akupressurpunkt liegt hinten im Kiefer. Mit den Zeigefingern in kreisenden Bewegungen entlang des Kiefers massieren.

Tipp: Achten Sie darauf jeden Punkt für mindestens ein bis zwei Minuten zu massieren. Üben Sie einen starken, aber erträglichen Druck aus. Beginnen Sie mit leichter Intensität. Danach können Sie sich langsam steigern bis Sie eine Entspannung spüren. Nach der Massage empfiehlt es sich den Bereich sanft zu dehnen.