Spätsommer in Umbrien: die besten Reisetipps - séduction Magazin
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Spätsommer in Umbrien: die besten Reisetipps

Von Kathrin Buschauer 20/08/2022
Credit: Unsplash
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Umbrien – das grüne Herz Italiens grenzt an die Toskana, Latium und die Marken und ist somit die einzige italienische Region ohne eigene Meeresküste. Das bedeutet allerdings nicht, dass die wunderschöne Region nichts zu bieten hätte. Mit sanften Hügeln, mittelalterlichen Dörfern und atemberaubenden Seen steht Umbrien den beliebten Urlaubsdestinationen des Landes in nichts nach. séduction hat die besten Reisetipps für einen unvergesslichen Spätsommer in Umbrien. 

Umbrien zeichnet sich wie der Rest Italiens durch sein mildes Mittelmeerklima aus. Von Mai bis Oktober sind die Temperaturen durchgehend warm und es fällt kaum Niederschlag. Deshalb eignet sich die wunderschöne Region auch perfekt für einen entspannten Spätsommertrip außerhalb der Hauptreisezeit. Was Sie dabei alles entdecken und erleben können, haben wie hier für Sie zusammengefasst.  

Verliebt in Umbrien: Cascata delle Marmore 

Umrahmt von dichten, sattgrünen Laubwäldern stürzen die Cascata delle Marmore in einem spektakulären Naturschauspiel in die Tiefe. Die künstlich angelegten Wasserfälle befinden sich etwa fünf Kilometer östlich der Stadt Terni. Mit 165 Metern sind sie die zweithöchsten Wasserfälle Italiens. Sie wurden bereits zu römischen Zeiten konzipiert. Es gibt zahlreiche Wanderrouten rund um die atemberaubenden Wassermassen, aber den schönsten Ausblick hat man vom Balcone degli Innamorati, dem Balkon der Verliebten, der nur durch einen Tunnel erreichbar ist. Auf wasserfeste Kleidung sollten Sie hier nicht verzichten! 

Schöne Aussichten: Montefalco 

Die kleine mittelalterliche Gemeinde Montefalco wird auch als die „Aussichtsterrasse Umbriens” bezeichnet. Wer sich hinter die altehrwürdigen Stadtmauern und hinauf auf den Hügelkamm oberhalb der Valle Umbra begibt, wird mit einem atemberaubenden Blick über den malerischen Ortskern mit seinen engen Gassen belohnt. Darüber hinaus hütet Montefalco einen reichen Kunstbestand und ist bekannt für seine vielen Weinstuben – trinken Sie hier unbedingt ein Glas edlen Sagrantino-Wein. 

Rundum sehenswert: Trasimenischer See 

Der Trasimenische See gilt als beliebtes Ausflugsziel in Mittelitalien und ist eine Oase der Erholung für Naturliebhaber. Er liegt rund 20 Kilometer von Perugia entfernt, der größten Stadt Umbriens, die ganz nebenbei auch einen Besuch wert ist. Rund um den See lassen sich zahlreiche Outdooraktivitäten durchführen und sowohl Segler und Angler als auch Wanderer kommen hier voll auf ihre Kosten. Im See selbst befinden sich außerdem drei kleine Inseln: die Isola Maggiore sollten Sie unbedingt bei einem entspannten Bootsausflug besichtigen. 

Natur pur: Parco Nazionale dei Monti Sibillini 

Auf rund 70.000 Hektar erstreckt sich der Nationalpark Monti Sibillini. Die typische Hochgebirgslandschaft ist geprägt durch eine Mischung aus sanften, sattgrünen Berghänge und steilen Felsrücken und lädt zum Wandern, Bergsteigen und Mountainbiken ein. Planen Sie unbedingt einen Ausflug zur Hochebene von Castelluccio oder machen Sie Halt am Lago di Pilato, einem Gletschersee auf 1991 Metern Höhe.  

Mitterlalterliches Umbrien: Assisi 

Die Stadt Assisi ist eine der bedeutendsten Pilgerorte Italiens und gilt als Geburtsort des Heiligen Franz von Assisi. Bereits aus der Ferne sieht man die gut erhaltene mittelalterliche Stadtmauer und die imposante Festungsruine Rocca Maggiore, die seit 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Die verwinkelten Gassen und altertümlichen Bauwerke der Stadt zeugen von einer langen Entstehungsgeschichte und verleihen Assisi einen mystischen Charme. Am 3. Oktober findet hier jährlich der Festtag des heiligen Franziskus statt und es kann ziemlich voll werden. Planen Sie an diesem Tag alternativ einen Ausflug nach Perugia, um dem Besucherstrom zu entgehen.