Rado lässt Marina Hoermannseder einen Klassiker überarbeiten
Uhren & Schmuck

Captain Berlin: Rado lässt Marina Hoermanseder einen Klassiker überarbeiten

Von Jan Lehmhaus 10/12/2022
Credit: PR
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Ein wirklich schlüssiges Design lässt sich immer wieder überarbeiten und variieren, ohne seine Substanz zu verlieren. Rado treibt das seit jeher zu Experimenten an.

Viele Uhren-Geschichten beginnen mit „Es war einmal“. Allemal in den zyklischen Retro-Wellen besinnen sich die Hersteller ihrer Bestseller vergangener Jahrzehnte und legen sie neu auf. Rados’ „Captain Cook“, zuerst 1962 erschienen, ist schon lange wieder im Programm. Und schon weit vor ihrem 60. Geburtstag wurde eine ganze Kollektion daraus, mit größeren und kleineren Modellen unterschiedlichen Gehäusematerialien und mal mehr, mal weniger Vintage-Charme. 

Uhr mit Herzschlag

In den meisten Varianten bleibt die „Captain Cook“ ziemlich maskulin, sehr wohl für Männer wie Frauen tragbar, aber nicht wirklich unisex oder gar feminin. Für eine solche Metamorphose hat sich Rado mit prominenten Kreativen zusammengetan. Für den chinesischen Schauspieler Bai Yu entstand eine Ausführung in weißer Keramik mit hellblauem Perlmuttblatt. Und die Designerin Marina Hoermanseder hat nun bereits eine zweite „Captain Cook“ gestaltet. „Heartbeat“ heißt das Modell, weil es den schnellen Puls Berlins darstellen will, der Wahlheimat Hoermanseders. Sinnfällig wird das allemal beim Sekundenzeiger, der die Form ihrer Signatur hat, aber auf den ersten Blick wie ein EKG wirkt. Wie ein unruhiges natürlich.

Eher verspielt als glamourös sind die Edelstein-Indizes im Farbverlauf zu weißem Blatt und weißer Keramik-Lünette. Die „Heartbeat“ wird in einer Box mit drei leicht zu wechselnden Armbändern ausgeliefert: einem Reiskorn-Metallband und zwei Lederbändern, eines davon mit doppelter Länge. Die für die Designerin typischen Schließen sind ein für Kenner deutliches Statement.  

„Captain Cook x Marina Hoermanseder Heartbeat“, Automatik, 37 Millimeter-Edelstahlgehäuse, 3220 Euro.

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