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Uhren & Schmuck

Eckige Uhren: Die Form macht den Unterschied

Von Online Redaktion 25/05/2026
Credit: Spotlight Launchmetrics
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Manchmal entscheidet nicht das Zifferblatt, nicht das Material und auch nicht die Größe darüber, ob eine Uhr auffällt. Manchmal ist es schlicht die Form. Eckige Uhren zeigen das gerade besonders gut.

Bei Uhren wird oft zuerst über das gesprochen, was sich leicht benennen lässt: Material, Durchmesser, Band, Werk, Zifferblatt. Die Gehäuseform wirkt daneben fast selbstverständlich, obwohl sie oft den größeren Unterschied macht. Runde Modelle gehen schneller im gewohnten Bild auf. Eckige Gehäuse unterbrechen dieses gewohnte Bild, ohne dafür größer oder auffälliger sein zu müssen. Je nach Proportion kann das sehr unterschiedlich aussehen: rechteckige Modelle strecken das Handgelenk optisch, quadratische Gehäuse wirken kompakter, Tonneau-Formen nehmen der Strenge etwas die Härte. Genau diese Bandbreite macht eckige Uhren so interessant.

Panthère de Cartier

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Bei der Panthère de Cartier ist das Armband fast genauso wichtig wie das Gehäuse. Die Linie stammt aus den 1980er-Jahren und wurde nach dem geschmeidigen Gliederband benannt, das an die Bewegung eines Panthers erinnern soll. In der kleinen Version aus Gelbgold trifft dieses Armband auf ein rechteckiges Gehäuse mit Diamanten an Lünette, Krone und Zifferblatt. Dadurch wirkt die Uhr nicht wie eine klassische Dress Watch, sondern eher wie Schmuck, der nebenbei auch die Zeit anzeigt.

Jaeger-LeCoultre Reverso Tribute Monoface Small Seconds

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Die Reverso Tribute Monoface Small Seconds ist wahrscheinlich das offensichtlichste Beispiel dafür, wie stark ein eckiges Gehäuse eine Uhr prägen kann. Ursprünglich wurde die Reverso in den 1930er-Jahren für Polospieler entwickelt, heute steht sie eher für eine sehr klare Art von Dress Watch. Diese Version aus Weißgold bleibt mit 45,6 x 27,4 Millimetern schmal und gestreckt, bekommt durch die 46 Smaragde im Baguetteschliff an den Godrons aber einen deutlich dekorativeren Akzent. Das silbergraue, gekörnte Zifferblatt, die Dauphine-Zeiger und die kleine Sekunde bringen das Modell wieder näher an die klassische Reverso zurück.

NOMOS Glashütte Tetra

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Die Tetra von NOMOS Glashütte wirkt auf den ersten Blick sehr zurückgenommen. Edelstahl, weiß versilbertes Zifferblatt, schwarzes Lederband, Handaufzug. Eigentlich alles ziemlich klassisch. Der Unterschied liegt in der Form: Das quadratische Gehäuse misst 29,5 x 29,5 Millimeter und macht aus dieser sonst sehr reduzierten Kombination eine Uhr, die trotz kompakter Größe sofort auffällt.

Bell & Ross BR-03 Black Steel

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Bei der BR-03 Black Steel von Bell & Ross wird das eckige Gehäuse zum Teil einer sehr klaren Designsprache. Die Marke übersetzt die Ästhetik von Cockpit-Instrumenten in eine Armbanduhr, bei der Form und Funktion sichtbar zusammengehören. Das quadratische Stahlgehäuse rahmt dabei ein rundes Zifferblatt, während die sichtbaren Schrauben die Konstruktion noch einmal betonen. Auch die starken Schwarz-Weiß-Kontraste sind nicht nur grafisch, sondern vor allem auf schnelle Lesbarkeit ausgelegt.

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