Regenbogenmacher: Hublot setzt neues Material in Szene - séduction Magazin
Uhren & Schmuck

Regenbogenmacher: Hublot setzt neues Material in Szene

Von Jan Lehmhaus 15/12/2022
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Längst entwickelt Hublot auch sagenhaft komplizierte Werke mit enormer Gangreserve. Ins Gespräch aber kommen seine Uhren immer wieder wegen ihrer außergewöhnlichen Materialität.

Gold und Gummi, Carbon, Keramik, Edelstahl und Tweedstoff – Hublot verwendet und kombiniert seit jeher ungewöhnliche Stoffe. Die Manufaktur hat ihre eigene kratzfeste Goldlegierung entwickelt und herausgefunden, wie sich Keramik und Saphir kräftig einfärben lassen. 

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Dem Trend voraus

Da ist es gar nicht so erstaunlich, dass das Unternehmen dem derzeitigen Trend zu Farbverläufen aus Edelsteinbesatz schon wieder voraus ist und eine Alternative anbietet. Statt Diamanten, Rubinen, Saphiren und Smaragden setzt Hublot verschiedenfarbige Stifte aus Verbundwerkstoff in ein Carbongehäuse ein und imitiert dabei nicht den funkelnden Juwelenbesatz, sondern erzielt einen dreidimensionalen, technisch exakten Regenbogeneffekt, der auf den ersten Blick an Computergrafiken erinnert. 

Futuristische Optik

Zum Einsatz kommt diese Entwicklung auf einer auch in Form und Funktion futuristischen Uhr, der „MP-09 Tourbillon Bi-Axis 5-Day Power Reserve“. Der lange Name nennt schon zwei ihrer mechanischen Spezialitäten: das Tourbillon, das, im Gehäuse fast freigestellt, um gleich zwei Achsen taumelt. Und die enorme Gangreserve des Handaufzugwerks von vollen fünf Tagen. An das kleine Zifferblatt schmiegen sich die Gangreserveanzeige und das Datum, das sich über einen Drücker an der linken Seite vorwärts wie rückwärts korrigieren lässt. Das 49 Millimeter große Gehäuse wird an einem Alligatorband getragen, das den Regenbogeneffekt bis auf die schwarze Titan-Faltschließe konsequent fortsetzt.

Für den Preis von 220.000 Euro erwirbt der Käufer ziemlich sicher ein Alleinstellungsmerkmal beim großen Auftritt: Die Uhr ist auf acht Exemplare limitiert.

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