
Creolen gehören längst nicht mehr nur zu den klassischen Basics in der Schmuckschatulle. Gerade die aktuellen Modelle wirken deutlich skulpturaler, markanter und teilweise fast schon wie kleine Designobjekte statt wie klassischer Everyday-Schmuck.
Kaum ein Schmuckstück verändert die Wirkung eines Gesichts so schnell und unkompliziert wie Creolen. Durch die runde Form wirken Gesichtszüge oft etwas weicher, der Hals optisch länger und selbst schlichte Frisuren sofort definierter. Gleichzeitig bringen sie Bewegung ins Styling, weil sie Licht anders einfangen und beim Tragen deutlich präsenter wirken als kleine Stecker oder filigrane Ohrhänger. Genau deshalb werden Creolen momentan auch wieder bewusster gestylt: nicht nur als dezente Ergänzung, sondern eher als sichtbarer Teil des gesamten Looks. Besonders Modelle mit skulpturalen Formen, auffälligen Oberflächen oder größeren Silhouetten lassen ein Ohr fast automatisch interessanter wirken. Welche Varianten dabei gerade besonders modern aussehen, zeigen unter anderem die Modelle von Cartier, Gucci, Alaïa und Loewe.
Cartier Clash de Cartier Creolen

Mit den Clash de Cartier Creolen zeigt sich Cartier erstaunlich edgy. Statt auf klassische Eleganz oder die typischen Schmuckcodes der Maison zu setzen, wirkt das Design deutlich kantiger und fast ein wenig industriell. Picots, Kugeln und Clous Carrés sorgen dabei für eine grafische Oberfläche, die das Licht ständig unterschiedlich reflektiert. Gerade in Weißgold entsteht dadurch ein eher kühler, moderner Look, der sich bewusst von traditionellem Fine Jewelry entfernt.
Gucci Blind For Love Creolen

Etwas lässiger wirken dagegen die Blind For Love Creolen von Gucci. Die Gravur bringt sofort eine verspieltere und leicht femininere Note mit hinein, ohne dass die Ohrringe zu auffällig wirken. Gleichzeitig bleiben die Creolen relativ reduziert, was sie gerade für Layering interessant macht. Besonders zu mehreren Ohrlöchern, schlichten Tanktops oder offenen Haaren funktioniert die kühlere Silberoptik gerade im Sommer extrem gut.
Kleine Spiral Creolen von Alaïa

Alaïa interpretiert Creolen dagegen deutlich skulpturaler und fast ein bisschen futuristisch. Die Spiralform aus dünnem Edelstahl wirkt beinahe wie eine Linie, die locker um das Ohr gezeichnet wurde. Genau dadurch entsteht ein sehr leichter, moderner Effekt, der sich bewusst von klassischen Goldcreolen entfernt. Obwohl das Design relativ reduziert bleibt, ziehen die Ohrringe durch ihre Form sofort Aufmerksamkeit auf sich.
Geflochtene Creolen von Loewe

Bei Loewe steht weniger die Form als vielmehr die Oberfläche im Vordergrund. Die geflochtene Struktur wirkt auffälliger als klassische glatte Creolen, ohne dabei zu massiv zu erscheinen. Durch das goldene Finish wirken die Ohrringe außerdem wärmer und weicher. Gerade dadurch funktionieren sie nicht nur abends, sondern genauso gut zu schlichten Alltagslooks.
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