
Tennis Bracelets galten lange als Schmuck für besondere Anlässe. Heute werden sie deutlich entspannter getragen: zu T-Shirt, Hemd, Jeans oder Uhr. Gerade dieser Bruch macht den Klassiker wieder interessant.
Eigentlich war das Diamond Line Bracelet lange eher ein Schmuckstück für festliche Anlässe: eine feine Reihe aus Diamanten, sauber gefasst und eher für Momente gedacht, in denen der Look etwas offizieller sein durfte. Chris Evert trug ein solches Armband trotzdem auf dem Tennisplatz und machte damit sichtbar, dass Diamantschmuck nicht zwingend an Abendgarderobe gebunden sein muss. Während eines Matches verlor sie es, woraufhin das Spiel kurz unterbrochen wurde, bis es wiedergefunden war. Aus dem klassischen Diamantarmband wurde dadurch irgendwann das Tennis Bracelet. Ein Schmuckstück, das ziemlich elegant aussieht, seinen Namen aber ausgerechnet dem Sport verdankt. Mittlerweile wird es deutlich entspannter getragen und nicht mehr nur für besondere Anlässe aus der Schmuckschatulle geholt. Wir stellen Modelle vor, die genau dazu passen.
Der Klassiker in Weißgold

Beim Tennis Armband von Celine bleibt die Form nah am klassischen Diamond Line Bracelet. 102 Diamanten im Brillantschliff sitzen in einer schmalen Weißgoldfassung und bringen es zusammen auf 1,43 Karat. Das Design ist bewusst reduziert gehalten: eine durchgehende Diamantreihe, ein doppeltes Sicherheitsverschlusssystem, das ebenfalls mit Diamanten besetzt ist, und der eingravierte Celine Schriftzug unter dem Verschluss.
Cartier: Lignes Essentielles in Roségold

Beim Lignes Essentielles Armband von Cartier wirkt das Tennis Bracelet auffälliger als beim sehr reduzierten Modell von Celine. Die durchgehende Diamantreihe bleibt zwar die Grundlage, durch das 750er Roségold und die größeren Steine ist das Armband am Handgelenk aber sichtbarer.
Bucherer Fine Jewellery: Classics Rivière

Das Bracelet Classics Rivière von Bucherer Fine Jewellery geht wieder stärker in eine klassische Richtung. Es ist aus poliertem 18 Karat Weißgold gefertigt und mit 49 Diamanten im Brillantschliff besetzt, zusammen 7 Karat. Trotzdem ist es auffälliger als sehr schmale Tennis Bracelets, weil das Armband insgesamt breiter wirkt.
Wempe: Memories

Das flexible Armband Memories von Wempe entfernt sich am stärksten von der klassischen Tennis-Bracelet-Optik. Die Grundidee der durchgehenden Steinreihe bleibt zwar erhalten, wirkt durch den Farbmix aus 62 Saphiren und 22 Brillanten aber deutlich verspielter. Das kleine Herzdetail unterstreicht diesen Vibe noch einmal. Gefertigt ist das Armband aus 18 Karat Roségold und Titan, die Saphire bringen es zusammen auf 1,96 Karat, die Brillanten auf 0,55 Karat.
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