
Die neue Tudor Monarch sieht aus, als hätte sie mehrere Jahrzehnte Uhrengeschichte in sich vereint. séduction stellt den Zeitmesser vor.

Besonders auffällig ist das dunkel champagnerfarbene Zifferblatt, dessen Ton und Struktur stark an Papyrus erinnern. Es sitzt in einem 39 Millimeter großen Edelstahlgehäuse mit markanten Facetten und einem coolen Mix aus satinierten und polierten Flächen. Das kantig designte Edelstahlband führt diesen Look perfekt fort. Unter der Haube arbeitet das automatische Manufakturkaliber MT5662-2U. Mit ihrer ungewöhnlichen Zifferblattgestaltung gibt die Monarch allerdings schon einen Hinweis darauf, dass ihre Geschichte weiter zurückreicht als bis ins Jahr 2026.

Ein frühes Beispiel aus dem Tudor-Archiv stammt aus dem Jahr 1932. Die heute als Tudor Catanach’s bekannte Uhr zeigt bereits einige Details, die sich auch bei der neuen Monarch wiederfinden. Dazu gehören die großen arabischen Ziffern, die umlaufende Minuterie und die kleine Sekunde bei sechs Uhr. Während das rechteckige Gehäuse klar aus einer anderen Epoche stammt, lassen sich auf dem Zifferblatt bereits Gestaltungsideen erkennen, die Tudor 2026 erneut verwendet.
Auch bei der Tudor Oyster Ref. 4463 von 1947 finden sich Gestaltungselemente, die man heute bei der neuen Monarch wiederentdeckt. Ihr Zifferblatt war klar gegliedert und auf eine schnelle Erfassung der Zeit ausgelegt. Die Monarch führt diesen Gedanken mit ihrem sogenannten „Error-Proof“-Zifferblatt weiter, auf dem römische und arabische Ziffern miteinander kombiniert werden. Diese Anordnung wird häufig auch als California Dial bezeichnet und gibt der Uhr ihren unverwechselbaren Charakter. So greift die Monarch ältere Gestaltungsideen von Tudor auf, ohne ein historisches Modell einfach zu kopieren.

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