Die beste Pflege für strapazierte Hände - séduction Magazin
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Hautpflege

Die beste Pflege für strapazierte Hände

Von Katja Dreissigacker 21/04/2020
Photo Credit: Unsplash
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In Zeiten, in denen man sich häufiger als sonst die Hände wäscht und die sensible Haut zusätzlich durch Desinfektionsmittel strapaziert wird, ist Handpflege noch wichtiger als sonst. Laut Dermatologen gibt es aktuell mehr Fälle von Handekzemen denn je. Um diesen besonderen Bedingungen standhalten zu können, raue und rissige Haut zu vermeiden, muss man bei der Handcreme genau auf die Wirkstoffzusammensetzung achten. Was jetzt wichtig ist.

Warum die Hände jetzt leiden

Die Hände lange und gründlich mit Seife zu waschen und sie wenn es keine Waschmöglichkeit gibt zu desinfizieren, ist aktuell essentiell. Doch Seife und Desinfektionsmittel können der Haut schaden, da sie ihre natürliche Barriere angreifen. Der pH-Wert der Haut wird erhöht, was den sogenannten Säureschutzmantel durchlässiger macht. Dadurch können zum einen Schadstoffe, Allergene und Krankheitserreger leichter eindringen und Schaden anrichten. Zum anderen waschen sich auch natürliche Fette, Feuchthaltefaktoren und andere wichtige Bausteine der Haut wie zum Beispiel Ceramide schneller aus. Die Folge: die Haut wird trocken, spannt, juckt und entzündet sich im schlimmsten Fall.

Wie man die Hände schützen kann

Regelmäßiges Eincremen der Hände ist jetzt das A und O. Entscheidend ist dabei, auf welche Wirk- und Inhaltsstoffe man dabei setzt. In der Regel rät man von Silikonen und hochgereinigten Paraffinen ab, weil sie beim nächsten Händewaschen ins Grundwasser gelangen und so der Umwelt schaden können. Doch aktuell können genau diese Stoffe der Haut extrem gut helfen, weil sie eine effektive Schutzfunktion haben. Sie entwickeln auf der Haut einen sogenannten Okklusionseffekt, der die Oberfläche bis zur nächsten Wäsche versiegelt. Schadstoffe können nicht mehr eindringen, Feuchtigkeit nicht mehr verloren gehen. Gründe, die eine Verwendung für besonders angegriffene Haut aktuell rechtfertigen. Sind die Hände bereits stark strapaziert, können natürliche Kamillenblüten-Extrakte und auch Allantoin – bekannt aus der Narbenpflege – die Haut beruhigen. Mit Pflege, die Vitamin E enthält kann man die hauteigene Regeneration unterstützen und intensiv nähren. Auch Ceramide sind jetzt ideal für besonders trockene Hände, weil sie die Barriere aufbauen und stärken können. Enthält die Handcreme zusätzlich noch Hyaluronsäure oder Urea, werden die Ceramide optimal befeuchtet. Worauf man verzichten sollte sind Duftstoffe, die die Haut zusätzlich reizen könnten. Außerdem sollte man bestimmte Konservierungsstoffe wie etwa Phenoxyethanol vermeiden, weil sie Allergien auslösen können.

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