Gesichtspflege

Bringen Peel-Off-Masken wirklich etwas?

Von Redaktion 05/11/2020
Credit: Stocksy
I

In einer Anwendung die Haut von Schmutz und Unreinheiten befreien? Das klingt zu gut, um wahr zu sein. Doch mit einer Peel-Off-Maske können Sie all das in einem Schritt erreichen. Sind Peel-Off-Masken aber auch langfristig eine gute Lösung?

Wie funktionieren Peel-Off-Masken?

Die Maske wird in einer dicken Schicht auf die Haut aufgetragen. Man lässt sie so lange einwirken, bis sie vollständig getrocknet ist. Sie sollte sich dann Stück für Stück von der Haut abziehen lassen. Mit der Maske sollen auf diese Weise auch Mitesser aus der Haut gezogen werden.

Inhaltsstoffe

Die Masken wirken mit reinigender Tonerde oder Aktivkohle, daher auch die meist dunkelgraue bis tiefschwarze Farbe. Je nach Produkt sind darin auch noch weitere Wirkstoffe, wie beispielsweise Vitamine oder Salicylsäure enthalten. Dank der Aktivkohle, die bindende Eigenschaften besitzt, haben sie auf Unreinheiten und Schmutz eine magnetähnliche Wirkung. Bei dem „Abpellen“ der Maske werden diese dann einfach aus der Haut herausgezogen.

Richtige Anwendung

Bevor Sie die Maske auf Ihrem Gesicht auftragen, testen Sie diese zunächst an einer kleinen Stelle an der Wange. So gehen Sie sicher, dass Sie die Inhaltsstoffe vertragen. Auch können Sie so testen, ob sich die Maske gut abziehen lässt. So können Sie sich etwaige Schmerzen ersparen. Je nach Maske strapaziert das Abziehen die Haut nämlich stark. Das kann, neben der klärenden Wirkung, unschöne Nebenwirkungen haben. Nach der Anwendung können Rötungen oder Irritationen der Haut auftreten.

Volle Wirkkraft

Die Peel-Off-Maske entzieht nicht nur Schmutz und entfernt Unreinheiten, auch wertvolle Öle, die die Haut zu Ihrem Schutz bildet, gehen damit verloren. Danach kann es vorkommen, dass die Haut wieder in eine Talgüberproduktion geht, um den Verlust schnellstmöglich auszugleichen. So kann eine Peel-Off Maske die Haut aus dem Gleichgewicht bringen und ist eine eher kurzfristige Lösung. Langfristig setzen Sie lieber auf chemische Exfoliants, welche die Haut sanft reinigen und auch auf Dauer dabei helfen, ein reines Hautbild zu erreichen.

Achtung bei dehydrierter Haut

Gerade bei trockener Haut kann eine solche Maske sehr stark austrocknen, deshalb werden Peel-Off-Masken meist nur bei öliger Haut oder Mischhaut empfohlen. Auch müssen Sie die Maske nicht zwingend auf Ihr gesamtes Gesicht auftragen. Behandeln Sie damit nur die Problemzonen Ihrer Haut – das sind meist Stirn, Nase und Kinn.

Werbung