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Gesichtspflege

Das können Sie gegen Milien tun

Von Redaktion 16/10/2020
Credit: Stocksy
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Die kleinen, hellen Punkte unter der Haut sind erstmal kein Grund zur Sorge. Milien sind keine Hautkrankheit, sondern eine rein kosmetische Erscheinung.

Aufgrund ihres Aussehens werden Milien auch Hautgrieß oder Grießkörner genannt. Im Gesicht können sie an Mitesser erinnern. Tatsächlich werden Mitesser oft aber größer oder entzünden sich.

Was steckt dahinter?

Milien sind kleine, gutartige Zysten, die besonders häufig im Gesicht, vorwiegend im Bereich der Augen, vorkommen. Talg und Keratin sammeln sich in einem Punkt unter der Haut, wodurch eine Anhebung entsteht. Die Zysten bestehen aus abgestorbenen Zellen, die die Haut nicht abstoßen konnte. Diese wurden dann unter der Hautoberfläche eingeschlossen.

Gefahr der Narbenbildung

Eine Milie sitzt tiefer unter der Haut als ein normaler Mitesser. Man sollte keinesfalls versuchen, sie selbst zu entfernen. Ein Kosmetiker oder ein Dermatologe kann helfen, indem die Haut über der Milie aufgeschlitzt wird und das Zellencluster entfernt wird. Bei einem Versuch sie auszudrücken, kann Talg in umliegende Hautschichten gelangen. Dabei entstehen mikroskopische Verletzungen und Entzündungen können begünstigt werden.

Bei Milien im Augenbereich konsultieren Sie am besten einen Dermatologen oder einen Augenarzt. Diese können Milien gefahrlos entfernen.

Gute Nachrichten – man kann Milien vorbeugen

Vitamin A oder AHA-Peelings entfernen abgestorbene Hautschüppchen sanft, aber effizient. Auch Pflegeprodukte mit Salicylsäure sind ein schonendes, chemisches Exfoliant. Benzoylperoxid wirkt antibakteriell und kontrolliert die Öl-Bildung der Haut. Pflegeprodukte mit diesen Inhaltsstoffen können Milien allerdings nur vorbeugen und nicht behandeln.

Im Bereich der sensiblen Haut der Augen sollten Sie kein mechanisches Peeling verwenden, da auch hier eine Verletzungsgefahr besteht. Außerdem könnte es sein, dass andere Hautprobleme hervorgerufen werden.

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